Schnellcheck: Das Karussell „Starlight“ ist alle zwei Jahre mit auf Lolls dabei

Rasant über Berg und Tal

Immer hoch und runter: Das Fahrgeschäft „Starlight“ von Schausteller Mike Nier lockt die Besucher am Lullusfest mit rasantem Tempo. In einer Gondel können drei Besucher mitfahren. Wegen der Fliehkraft ist aber immer Festhalten angesagt! Foto: Rössing

Bad Hersfeld. Alle zwei Jahre reist das Team um Mike Nier mit der Berg-und-Tal-Bahn „Starlight“ zu Lolls an. Wir sprachen mit dem 19-jährigen Schausteller.

Wann wurde das Unternehmen gegründet?

Mike Nier betreibt das Schaustellerunternehmen gemeinsam mit seinem Vater bereits in der fünften Generation. „Ich bin schon als Kind während Lolls hier zur Schule gegangen“, berichtet er. Ein genaues Gründungsjahr kann er nicht angeben.

Wie alt ist das derzeitige Karussell?

Das Starlight ist 35 Jahre alt. Seit 24 Jahren ist es im Besitz der Familie Nier. „Nach dem Kauf haben wir es grunderneuert und immer in der Winterpause bringen wir es auf den neuesten Stand“, erklärt Mike Nier. Die Reparaturarbeiten erfolgen auf dem Familiengrundstück in Kassel. Pausiert wird in der kalten Jahreszeit zwei bis drei Monate.

Auf wie vielen Märkten ist das Starlight im Jahr zu sehen?

Zwischen 15 und 20 Märkte steuert Mike Nier pro Jahr an. Mit seinen fünf Angestellten dauert der Aufbau des Fahrgeschäfts knapp zwei Tage.

Wie viel kostet so ein Fahrgeschäft, wenn man es neu kauft?

„Ich würde den Neupreis auf 1,3 Millionen Euro schätzen“, sagt der Schausteller. Die Unterhaltskosten seien nicht so leicht anzugeben, da die Standgebühr in jeder Stadt neu festgesetzt werde und der Strompreis je nach Anbieter variiere.

Wie lang dauert eine Fahrt mit dem Starlight auf Lolls?

Die Berg-und-Tal-Bahn fährt im Schnitt vier bis fünf Minuten. Dabei nimmt sie richtig Fahrt auf. Ein Fahrchip kostet drei Euro, vier Chips gibt es für 10 Euro.

Warum wird das Lullusfest alle zwei Jahre angesteuert?

„Ganz besonders gefällt uns die familiäre Atmosphäre an Lolls“, betont Mike Nier. „Hierher kommen immer viele Besucher und man fühlt sich einfach wohl!“

Von Sarah Rössing

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