Junge Denkmalpfleger der Geistalschule entwerfen Spiel zur Stadtgeschichte

Rallye durch die Historie

Lebendiger Geschichtsunterricht: Die jungen Denkmalpfleger der Geistalschule mit Projektleiterin Ute Junghanns (hintere Reihe 2. von links), Schulleiterin Andrea Zimmermann (rechts) und dem städtischen Denkmalpfleger Johannes van Horrick (links). Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Eine spielerische Rallye durch die Stadtgeschichte von Bad Hersfeld haben Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Geistal entworfen. Die Frage- und Antwortbögen sind ein Produkt des alljährlichen Denkmalpflege-Projekts der 7. Jahrgangsstufe.

Das Rallye-Spiel – zunächst auf Papier, doch eine digitale Version ist in Arbeit – ist für Schüler gedacht und soll demnächst bei der städtischen Tourist-Information erhältlich sein.

Freiwillige aller Jahrgänge

Lehrerin Ute Junghanns, die das Projekt wie in den vergangenen Jahren betreut, hat diesmal nicht den Geschichtsunterreicht einer einzelnen Klasse genutzt, sondern Freiwilligen aus der gesamten Jahrgangsstufe die Möglichkeit geboten, sich mit der Historie der Kreisstadt zu beschäftigen.

27 Schülerinnen und Schüler nahmen teil, und alle haben am Ende den Test bestanden, der sie als Helfer der Denkmalpflege ausweist. Die entsprechenden Urkunden sind auch vom städtischen Denkmalpfleger Johannes van Horrick unterschrieben.

Inhaltlich beschäftigte sich die Gruppe diesmal zum Beispiel mit dem Unterwasser-Denkmal der gekenterten „Titanic“. Eine Exkursion mit van Horrick durch Bad Hersfeld führte vornehmlich zu Denkmälern, die mit dem Ersten Weltkrieg im Zusammenhang stehen. Hier verknüpfte Lehrerin Junghanns ihr Projekt auch mit der Aktion „Bad Hersfeld liest ein Buch“, die sich diesmal dem Roman „Im Westen nichts Neues“ widmet.

Ihren Mitschülern in den 7. Klassen werden die jungen Denkmalpeflegr ihre Arbeit im Geschichtsunterricht präsentieren.

Beim Tag des offenen Denkmals am 14. September werden die Projektteilnehmer die Veranstaltung der Stadt Bad Hersfeld wieder mit Kaffee und Kuchen unterstützen, um Spendengeld zu sammeln.

Und im Übrigen weist Ute Junghanns darauf hin, dass unter ihren Denkmalpflegern mittlerweile schon die zweite „Generation“ aktiv ist, also Schüler, deren ältere Bruder oder Schwestern auch schon teilgenommen haben.

Von Karl Schönholtz

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