Auszeichnung für „Europolis 2050“

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Mit Kreativität zum Sieg: Bürgermeister Thomas Fehling (2. von rechts) und Festspiel-Intendant Holk Freytag (2. von links) nahmen gestern die Auszeichnung im bundesweiten Wettbewerb „Land der Ideen“ für das Projekt „Europolis 2050“ entgegen. Rechts Staatsminister Axel Wintermeyer, links im Bild Tilman Wittershagen von der Deutschen Bank.

Wiesbaden/Bad Hersfeld. Das Projekt „Europolis 2050“ der Bad Hersfelder Festspiele ist unter den 29 hessischen Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“, die der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, gestern in Wiesbaden ausgezeichnet hat. Die Urkunde nahmen Bürgermeister Thomas Fehling und Festspiel-Intendant Holk Freytag entgegen.

„Durch die Kreativität und Innovationskraft, die von den Projekten ausgeht, werden gesellschaftliche und kulturelle Impulse gesetzt, die weit über unsere Landesgrenzen hinaus sichtbar sind“, beglückwünschte der Staatsminister die Geehrten während der Feierstunde in der Staatskanzlei. Auch Tilman Wittershagen vom Wettbewerbs-Partner Deutsche Bank gratulierte: „Hinter den ‚Ausgewählten Orten 2012’ stehen Ideen, die begeistern – von Menschen, die echtes Engagement zeigen.“

Rund ein Drittel der hessischen Preisträger kommen aus dem Bereich der Wirtschaft. Die „Ausgewählten Orte“ reichen hier von einem barrierefreien Dokumentenmanagementsystem der Firma Main IT (Kelkheim), das blinden und sehbehinderten Menschen die Arbeit am Computer ermöglicht, über emissionsreduzierte Vitrinen des Unternehmens Glasbau Hahn (Frankfurt) bis hin zum Projekt „Arbeit für alle“ der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Hessen und Thüringen (Kassel). „Aber auch die Projekte der anderen Kategorien sind bemerkenswert. Besonders freut es mich, dass das Projekt „Europolis 2050“ der Bad Hersfelder Festspiele für die Auszeichnung als Bundessieger in der Kategorie Kultur nominiert ist“, so Wintermeyer. (red/ks)

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