Stadt Bad Hersfeld plant zwei neue Verbindungen zum Flusslauf

Problemfall Fuldasee wird fit gemacht

Wollen den Fuldasee aufwerten: Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling, Bauamtsleiter Martin Bode und Planer Thomas Schmidt vom Büro WAGU (v.l.). Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Der Fuldasee in Bad Hersfeld soll in diesem Jahr fit gemacht werden, um künftig attraktiver Mittelpunkt eines stadtnahen Erholungsgebietes zu sein. Das sehen die nächsten Bauabschnitte der Fuldarenaturierung vor.

Lesen Sie auch:

Drei Baustellen an der Fulda

Geplant sind zwei neue Verbindungen zum Flusslauf der Fulda, die für Temperaturausgleich und eine bessere Durchmischung des Seewassers sorgen sollen. „Bisher war der See nicht wirklich nutzbar,“ sagt dazu Bürgermeister Thomas Fehling, „jetzt wollen wir ihn reaktivieren und das gesamte Gebiet um den See aufwerten.“

Tatsächlich leidet das Gewässer, das bisher nur über einen verrohrten Zu- und Ablauf verfügte, unter zu hohen Temperaturen und Blaualgenbefall. Das Baden im See ist deshalb verboten.

Den neuen Zu- und Abfluss hat das Kasseler Fachbüro WAGU geplant, mit dem die Stadt seit Beginn der Renaturierungsmaßnahmen zusammenarbeitet.

Zusammen mit zwei weiteren für dieses Jahr vorgesehenen Bauabschnitten kostet das Fuldasee-Projekt 664 000 Euro. Das Land Hessen ist mit einer Förderung von 75 Prozent, also knapp 500 000 Euro dabei. zum tage, hintergrund, lokalseite 3

Von Karl Schönholtz

Kommentare