Deutsche Umwelthilfe zeichnet Bad Hersfeld als „Lebenswerte Stadt“ aus

Ein Preis für den Schilde-Park

Als „Lebenswerte Stadt“ wurde Bad Hersfeld für das Projekt Schilde-Park ausgezeichnet. In der Bildmitte Bürgermeister Thomas Fehling und Silke Wissel von der Deutschen Umwelthilfe mit der entsprechenden Plakette. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Stiftung „Lebendige Stadt“ haben Bad Hersfeld für die Anlage des Schilde-Parks im Wettbewerb „Lebenswerte Stadt“ ausgezeichnet. Bad Hersfeld konnte sich neben fünf weiteren Kommunen gegen 154 Bewerberprojekte aus ganz Deutschland durchsetzen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3000 Euro verbunden. Im kommenden Jahr gibt die Jury in Leipzig den Gesamtsieger bekannt, der ein Preisgeld in Höhe von 15 000 Euro der Stiftung „Lebendige Stadt“ erhält.

Bei der gestrigen Preisverleihung in den Räumen der Mitmach-Ausstellung „wortreich“ betonte Silke Wissel von der DUH, dass die Auszeichnung Projekten gelte, „die Grün und Natur in der Stadt fördern“. Im Schilde-Park wurde das zuvor vollständig versiegelte Gelände einer Industrieanlage direkt an der Bad Hersfelder Altstadt in eine Parkanlage mit dem renaturierten Geisbach als Herzstück verwandelt.

Bürgermeister Thomas Fehling bezeichnete die Kombination aus Hochschule, Veranstaltungshalle, Science Center und Parklandschaft als „ganz besonderen Mix“. Er erinnerte auch an die „immensen Anstrengungen“, die das Projekt der Stadt bisher abverlangt habe und verwies auf das bisher verbaute beziehungsweise beauftragte Budget von rund 40 Millionen Euro, bei dem es bisher keine wesentlichen Abweichungen vom Plan gegeben habe.

Dem offiziellen Teil mit einer Filmvorführung über die Entstehung des Parks schloss sich ein Rundgang über das Gelände an. (red/ks)

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