Bei Filialen, Brief- und Paketzentren verdoppelt sich die Arbeit

Postflut vor dem Fest: Zusteller im Stress

Bad Hersfeld. Die letzte Woche vor dem Weihnachtsfest bedeutet Hochbetrieb für die Postmitarbeiter, die die Verteilung von Briefen und Paketen in der Region organisieren. Weil viele Menschen ihre Weihnachtspost auf den letzten Drücker verschicken, wächst die Zahl der Sendungen fast auf das Doppelte der sonst üblichen Tagesmenge an.

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Im Briefzentrum Fulda steigt das Volumen somit von 500 000 auf 850 000 Briefe aller Größen, die jeden Tag in der Postleitregion 36 für den Versand eingesammelt werden oder für die Briefträgerzustellung in diesem Gebiet sortiert werden müssen. Deshalb werden zu den 130 Mitarbeitern zusätzlich noch ein Dutzend Kräfte rekrutiert.

Anschriftenlesegeräte können zwar über 90 Prozent der Sendungen maschinell auf den richtigen Weg bringen, aber vor Weihnachten steigt sprunghaft das Aufkommen fantasievoller Umschlagdekorationen oder beigepackter Kleinteile, sodass die Sortiermaschinen den Dienst versagen und vermehrt Handarbeit nötig ist.

Die Post erwartet für die nächsten Tage einen großen Kundenansturm auf ihre Filialen und bei den Partnern im Handel. Anfang der Woche blieb es noch relativ ruhig. Zeitweise war zwar Geduld gefragt, Warteschlangen hielten sich aber in Grenzen. Man habe die Filialen personell verstärkt, sagt Iris Laduch-Reichelt, Pressesprecherin der Postbank-Zentrale in Bonn. Für die Mitarbeiter gelte vor Weihnachten eine Urlaubssperre, Teilzeitkräfte müssten im Dezember Vollzeit arbeiten.

Werbepost in Niederaula

Im IPZ 2 Niederaula dagegen merkt man weniger vom reinen Weihnachtsgeschäft, dort wird die non-prioritäre Post – Werbepost – gebündelt. Außerdem ist dort das Nachschlagen von falsch adressierten Sendungen aus dem Ausland zentriert.

Von Ellen Schwaab und Mario Reymond

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