Polizei weist Vorwürfe zurück

Bad Hersfeld. Die von einem armenischen Geschäftsmann im Zusammenhang mit seiner Festnahme erhobenen Vorwürfe gegen die Polizei in Bad Hersfeld hat der Leiter der örtlichen Polizeidirektion, Klaus Wittich, jetzt in vollem Umfang zurückgewiesen.

„Wir haben uns nichts vorzuwerfen“, erklärte Wittich nach Untersuchung der internen Abläufe, die am 24. April zu Festnahme und einer Nacht in der Gewahrsamszelle geführt hatten (unsere Zeitung berichtete). Versorgung und Unterbringung des 50-Jährigen, der am folgenden Tag mit Verdacht auf Herzinfarkt im örtlichen Klinikum lag, seien nach Vorschrift erfolgt, besondere Vorkommnisse habe es nicht gegeben.

„Anhaltspunkte für Straftaten seitens der Polizei haben sich nicht ergeben“, bestätigte gestern auch Oberstaatsanwalt Lars Streiberger aus Fulda. Der zunächst bestehende Tatverdacht der Geldwäsche gegen den Armenier habe sich allerdings nicht begründen lassen. Auch habe sich dessen Identität wegen einer Namensgleichheit zunächst nicht klären lassen, erläuterte Streiberger. (ks)

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