Sprecher will noch nicht von einer Serie reden

Polizei warnt vor Trickbetrügern

Hersfeld-Rotenburg. Auch in der vergangenen Woche sind im Kreisgebiet wieder Senioren Opfer von Trickbetrügern geworden (wir berichteten). Von einer Serie mag die Polizei aber noch nicht sprechen.

In Bebra fiel am Freitag eine ältere Dame beim Einkaufen auf den sogenannten Spendentrick herein. Dabei sprechen die Betrüger – meist Frauen – ihre Opfer gezielt an und geben vor, Spenden zu sammeln. Dabei hantieren sie mit einem Klemmbrett, und während das Opfer nach Kleingeld sucht, stiehlt ihm eine zweite Person Geld. Auch in der Bad Hersfelder Fußgängerzone war einem älteren Herrn so etwas im Dezember passiert. In Eiterfeld wurden am Donnerstag zwei Seniorinnen im Auto angehalten, abgelenkt und bestohlen, nachdem sie zuvor in der Bank gewesen waren.

„Wir versuchen, die Bevölkerung zu sensibilisieren, trotzdem kommt es wieder zu solchen Vorfällen“, sagt Helgo Altenburg, stellvertretender Polizeipressesprecher der Direktion Hersfeld-Rotenburg. Eine Serie sei allerdings noch nicht erkennbar, so Altenburg. Er rät zu erhöhter Wachsamkeit und dazu, sich gar nicht erst auf solche vermeintlichen Spendengespräche einzulassen. „Dann hat man meist schon verloren.“ Die Betrüger suchen sich bevorzugt ältere Menschen aus, die allein unterwegs sind.

Wer Opfer eines Trickbetrugs wird, sollte natürlich die Polizei verständigen und eine möglichst genaue Beschreibung der Täter liefern. (nm)

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