Keine heiße Spur nach Hersfelder Bluttat

Polizei tappt im Dunkeln

Bad Hersfeld. Auch vier Tage nach der Bluttat vom Bad Hersfelder Frauenberg, wo die 62-jährige Ehefrau eines örtlichen Geschäftsmannes lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitt, gibt es keine Anhaltspunkte, wie es zu dem versuchten Totschlag gekommen sein könnte.

„Nichts Neues“, sagte Polizeisprecher Manfred Knoch gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Auch am zuletzt als „kritisch“ beschriebenen Gesundheitszustand des Opfers habe sich nichts geändert.

Haltlose Spekulationen

Die Frau war am späten Samstagnachmittag mit schwersten Kopfverletzungen bewusstlos auf dem Sofa im Wohnzimmer ihres Hauses in der Karl-Güntzel-Straße gefunden worden. Beim Eintreffen des Ehemanns, der zwischenzeitlich den Hund ausgeführt hatte, war die durch einen anonymen Anruf informierte Polizei bereits vor Ort.

Spekulationen, dass die Frau von mehreren Tätern überfallen und geschlagen worden sei, wies Knoch zurück: Auch dafür gebe es keine Hinweise. (ks)

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