Phantombild des Geldabholers veröffentlicht

Polizei sucht weiter nach Schockanrufer

So soll der Geldabholer vom 13. Januar ausgesehen haben. Phantombild: Polizei

Hersfeld-Rotenburg. Mehrere Fälle von so genannten Schockanrufen bei älteren Russlanddeutschen beschäftigen seit Januar die Polizei. Der oder die Täter riefen bei den Senioren an, sprachen russisch mit ihnen und gaben vor, dass ein Familienangehöriger einen schweren Unfall gehabt habe und nun Geld nötig sei, um den Opfern zu helfen oder eine Strafe abzuwenden.

Die meisten der Angerufenen schalteten die Polizei ein, ein älteres Ehepaar aus Rotenburg war jedoch bereit, 10 000 Euro zu zahlen. Das Geld wurde durch einen Boten abgeholt, der 1,72 bis 1,75 Meter groß sein soll und 20 bis 25 Jahre alt. Er hatte dunkelblonde Haare und ein schmales Gesicht.

Inzwischen wurde in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt ein Phantombild des Geldabholers erstellt. Wer Hinweise zu dem Mann geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Bad Hersfeld zu melden, Telefon 06621/9320 oder im Internet unter www.polizei.hessen.de - Onlinewache. (red/zac)

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