Vor dem WM-Spiel gegen Argentinien

Polizei mahnt Fußball-Fans: Gesetze gelten weiterhin 

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Jubel auf vier Rädern

Kreis Hersfeld-Rotenburg. Am Samstag werden wieder Tausende in unserer Region das Spiel gegen Argentinien verfolgen – und nach einem Sieg wohl wieder ihrer Freude freien Lauf lassen. Doch bei aller Euphorie warnt jetzt die Polizei: die WM ist kein Freibrief für Gesetzesübertretungen.

Zwar haben sich bisher im Landkreis noch keine schweren Unfälle ereignet, beispielsweise bei Autokorsos. Anstößiges Verhalten von Zuschauern hat es jedoch schon gegeben, etwa in der Biber-Arena in Bebra. Und auch die Autokorsos durch Rotenburg und andere Orte sind nicht immer im Einklang mit der Straßenverkehrsordnung verlaufen.

„Es darf niemand gefährdet werden – egal, welche Mannschaft gerade spielt oder gewinnt“, sagt deswegen Polizeisprecher Manfred Knoch. „Der Autokorso beinhaltet keine Erlaubnis für das Fahren über eine rote Ampel“, sagt er. Deswegen müssten sich alle Beteiligten bei allem berechtigten Jubel an einige Grundregeln halten. Autokorsos sind nicht automatisch verboten. Wenn sich die Fans an einige Spielregeln halten, können sie feiern, ohne andere oder sich selbst zu gefährden.

Dazu gibt die Polizei im Landkreis einige Tipps: Niemand dürfte etwa auf Personen plötzlich zufahren oder sich beim Fahren aus den Seitenfenstern oder aus dem Schiebedach lehnen. Natürlich muss jeder Insasse auch den Sicherheitsgurt angelegt lassen.

Wenn Fahnen geschwenkt werden, dann nur unter äußerster Vorsicht. Langanhaltende Hupkonzerte oder das Fahren über eine rote Ampel ist nicht erlaubt. Und der Fahrer dürfe keinen Alkohol getrunken haben, so die Polizei weiter.

Von Philipp David Pries

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