Lebende Meerschweinchen, Kaninchen und Wachteln wurden ins Tierheim gebracht

Polizei entdeckt bei Hausdurchsuchung in Bad Hersfeld 50 tote Meerschweine in einer Kühltruhe

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Bad Hersfeld. 50 tote Meerschweinchen in einer Kühltruhe und viele weitere lebende, aber verwahrloste Kleintiere – darunter Kaninchen, Wachteln, anderes Geflügel sowie Meerschweinchen und eine Schildkröte – haben am Dienstag Beamte der Polizei bei einer Hausdurchsuchung an der Homberger Straße in Bad Hersfeld sichergestellt.

Die Polizeibeamten hatten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Fulda das Anwesen in Bad Hersfeld zusammen mit Vertretern des Fachdiensts für Veterinärwesen in Augenschein genommen. Mitarbeiter des Fachdiensts hatten gegen die Bewohner bereits mehrfach ein Halteverbot von Tieren ausgesprochen, da diese nicht artgerecht untergebracht waren. Das teilte Polizeipressesprecher Martin Schäfer auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Letztmalig fand eine Kontrolle des Fachdiensts am 25. Juli statt. Danach wurden die Mühlen des Gesetzes durch Mitarbeiter der Veterinärbehörde in Gang gesetzt, da auf Seiten der Tierhalter kein Einsehen zu erkennen war.

Am Dienstagvormittag  wurden die lebenden Tiere dann ins Bad Hersfelder Tierheim gebracht.

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