Kai A. Struthoff zur Wahl Thomas Fehlings

Politik für die Bürger

Boah, war das spannend!

In einem dramatischen Kopf-an-Kopf-Rennen hatte Thomas Fehling letztlich die Nase vor. Glückwunsch! Sein engagierter, mit langer Hand geplanter Wahlkampf hat schließlich zum Erfolg geführt. Und das trotz des Handicaps einer Dienstreise mitten im Wahlkampfendspurt. Das verdient Respekt!

Gunter Müller konnte die Abwesenheit Fehlings aber nicht nutzen. Obwohl auch er couragiert für seine Ideen eingetreten ist und sich zudem auf das breitere Netzwerk der SPD stützen konnte, hat es am Ende nicht gereicht. Offenbar sind vor allem jene, die sich als Verlierer der Politik sehen, nicht an die Urnen gegangen. Das ist beschämend für die Demokratie und sollte allen Parteien als Warnung für die Kommunalwahl dienen.

Für Thomas Fehling beginnt jetzt die eigentliche Arbeit. Masterpläne sind geduldig, das Tagesgeschäft indes ist hart. Der neue Bürgermeister hat keine eigene Mehrheit und wird um jede Stimme ringen müssen. Denn die Beschlüsse fasst das Stadtparlament. Vielleicht birgt eben dies die Chance, Politik mit den Bürgern für die Bürger zu machen.

struthoff@hersfelder-zeitung.de

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