Die ehemalige Tuchfabrik Rehn in Bad Hersfeld weicht einer Wohnanlage

Platz schaffen für die Zuse-Höfe

Platz für Neues: Bis Ende dieses Monats wird Abriss-Spezialist Enrico Simsch von der Firma Bock das Areal der ehemaligen Tuchfabrik Rehn in Bad Hersfeld für den Neubau der „Zuse-Höfe“ vorbereitet haben. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Auf dem Gelände der ehemaligen Tuchfabrik Rehn an der Knottengasse in Bad Hersfeld haben die Abbrucharbeiten für den Neubau der Wohnanlage „Zuse-Höfe“ begonnen. Bis Ende dieses Monats wollen die Abriss-Spezialisten von der Hünfelder Firma Bock Häuser, Hallen und einen Schornstein beseitigt haben mit Ausnahme der vorderen Hälfte des zur Wehneberger Straße gelegenen Fachwerkgebäudes.

Das ist denkmalgeschützt und stellt den Bezug zum Computervater Konrad Zuse her: Der ließ hier in den späten 50er Jahren seine ersten Rechner fertigen. Zuvor war in der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Scheune die Tuchfabrik ansässig.

68 Wohnungen in zwei Häusern plant der neue Eigentümer des Areals, die ISB Projekt GmbH, die auch schon die Stadtvillen am Schilde-Park errichten ließ. Architekt hier wie dort ist das Büro Dorbritz.

Bis Jahresbeginn 2017 soll die Wohnanlage fertig sein, die Einheiten zwischen 55 und 180 Quadratmetern bietet. Behindertengerecht sind sie, über Aufzug erreichbar und auf Wunsch mit Pkw-Stellplatz in der Tiefgarage. Eine Sauna und ein Fitnessraum sind vorgesehen, auch wäre Platz für einen Arzt oder einen Friseur.

Das Überbleibsel der ehemaligen Fabrik wird ebenfalls saniert, über die künftige Nutzung – eventuell im Pflegebereich – muss jedoch noch entschieden werden.

Kontakt: www.isb-gmbh.com Telefon 06621/4092426. Zum Tag des offenen Schilde-Parks am 9. Mai wird die isb mit einem Info-Stand vertreten sein.

Von Karl Schönholtz

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