250 Dinge, die wir an der Region mögen, Teil 20: Konrad-Duden-Stadtbibliothek

Paradies für Leseratten

Bücher und mehr: Frank Effenberger, Leiter der Konrad-Duden-Stadtbibliothek, mit seiner Stellvertreterin Sandra Rudolph. Foto: Schönholtz/Archiv

Bad Hersfeld. Ein Haus mit 50 000 Büchern und Zeitschriften, dazu weitere 14 000 DVDs, CDs, Hörbücher und Spiele – für Leseratten, Musikfreunde, Film-Freaks oder die Freunde von Computerspielen könnte das die Vorstellung vom Paradies sein. Doch dieses Haus gibt es schon, mitten in Bad Hersfeld, und es heißt Konrad-Duden-Stadtbibliothek.

Wer noch die alte Stadtbücherei vor Augen hat, diese angestaubte Institution mit den beiden Abteilungen links (Erwachsene) und rechts (Kinder und Jugendliche), der wird schon vom äußeren Eindruck her feststellen, dass die Bibliothek am Markt einladend modern wirkt.

Das setzt sich auch im Inneren fort. Denn das Angebot in den Regalen ist in der Regel top-aktuell, weil beispielsweise die Buchtitel der SPIEGEL-Bestsellerliste automatisch in den Bestand aufgenommen werden. Bei den immer stärker nachgefragten elektronischen Medien ist die Bibliothek genauso auf der Höhe der Zeit wie bei zeitgemäßem Service: Die Ausleihe erfolgt papierlos über ein Terminal, und das eigene Konto lässt sich auch von daheim übers Internet verwalten.

Und das Beste: All das gibt es in Bad Hersfeld für die Nutzer zum Nulltarif. Wie schon gesagt: paradiesische Zustände.

Von Karl Schönholtz

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