Hilfsorganisationen werben um Unterstützung

Päckchen packen, die Freude machen

Hersfeld-Rotenburg. Weihnachten naht, und es ist wieder Päckchenzeit. Auch Hilfsorganisationen haben das Weihnachtspäckchen entdeckt, um Menschen in Not Hilfe zu leisten und Kindern eine Freude zu bereiten.

Organisiert werden die Aktionen im Kreis Hersfeld-Rotenburg von überzeugten Christen, die aus ihrem Glauben heraus anderen helfen wollen. Hinter dem Christlichen Hilfsdienst (CHD) steht die Freie Christengemeinde, hinter „Weihnachten im Schuhkarton“ steht der Verein „Geschenke der Hoffnung“, der mit der Billy Graham Association in den USA zusammenarbeitet. Billy Graham ist ein extrem konservativer Erweckungsprediger, der unter anderem die Todesstrafe befürwortet und gegen Abtreibung und Homosexualität kämpft.

Der CHD gehört zudem der Evangelischen Allianz, einem Zusammenschluss der evangelischen Kirchen, an.

Weil über das Päckchenpacken für Menschen in Not gerade Kindern der Gedanke der Nächstenliebe und des Teilens gut zu vermitteln ist, beteiligen sich gerne Schulen und Kindergärten an den Aktionen.Die werden jedoch von den großen Kirchen und Hilfsorganisationen öfter wegen fehlender Nachhaltigkeit kritisiert. Mit einem Päckchen werde den Menschen zwar eine Freude gemacht, aber nicht wirklich geholfen, heißt es da. Kritisiert wird auch, dass Kinder über die Aktion missioniert werden sollen. (zac) Lokalseite 2

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