Organisation der Wahl läuft auf Hochtouren

Hersfeld-Rotenburg. Drei Monate vor der Kommunalwahl am 6. März laufen die Vorbereitungen in einigen Städten und Gemeinden des Landkreises bereits auf Hochtouren. Und während einige Kommunen offenbar keine Probleme mit der Besetzung der Wahlvorstände haben, wird es vielerorts zunehmend schwieriger, ehrenamtliche Helfer für das Ausgeben der Stimmzettel und das Auszählen der Stimmen zu finden.

Ganz entspannt gibt sich etwa Haunetals Bürgermeister Gerd Lang. In der Marktgemeinde sind die Ortsvorsteher stark in die Organisation eingebunden, die ihre Vorschläge an die Gemeinde übermitteln. Auch in Hauneck könne von einem Engpass keine Rede sein, berichtet Bürgermeister Harald Preßmann. Allerdings sei es auch nicht einfach alle Wahllokale zu besetzen, zumal man gerade bei einer Wahl wie dieser versuchen wolle, auf Qualität zu achten: „Da sind erfahrene Leute gefragt.“ Zudem würden nur ungern Bürger berufen, die selbst kandidieren.

Gewählt werden bei der Kommunalwahl der Kreistag, die Kommunalparlamente und die Ortsbeiräte - mit der Besonderheit des Kumulierens und Panaschierens.

Schon frühzeitig in Angriff genommen wurde die Wahl in Bad Hersfeld, wo etwa 190 freiwillige Helfer benötigt werden. „Wir greifen auf einen festen Stamm von Verwaltungsmitarbeitern und politisch Engagierten zurück, auch einige junge Leute sind dazugekommen“, teilt Wahlleiter Jerome Sauer mit. Circa 180 Wahlhelfer sollen in Rotenburg zusammenkommen. „Aber es wird immer schwieriger“, so Wahlleiter Helmut Hartmann.

In Bebra wird die Kommunalwahl erst in Kürze geplant. Offizielle Fristen gebe es nicht. „Die Organisation liegt in der Verantwortung der Kommunen“, erklärt Wahlleiter Friedhelm Eyert. Mitunter könne es auch vorkommen, dass wegen Krankheit kurzfristig noch Umbesetzungen der Wahlvorstände nötig seien.

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