Online-Shopping – Fluch oder Segen?

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Beim Online Shopping immer die AGB lesen. So vermeiden Sie böse Überraschungen am Ende Ihrer Einkaufstour.

Um Kleidung oder alltägliche Gebrauchsgegenstände zu kaufen, müssen Sie sich nicht mehr durch überfüllte Läden drängen. Stattdessen genießen Sie das Paradies des Online-Shoppings auf dem Sofa. Damit es am Ende kein böses Erwachen gibt, verraten wir Ihnen, worauf Sie unbedingt achten sollten.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen – was ist das eigentlich?

Sie kennen das: Kurz bevor Sie Ihre Bestellung abschicken, fordert das Onlineportal Sie auf, einen kleinen Haken bei „Ich akzeptiere die AGB“ zu setzen. Ohne sich großartig Gedanken darüber zu machen, klicken Sie und schicken die Bestellung ab. Schließlich haben Sie ja auch nicht ewig Zeit und noch weniger Lust, den langweiligen Text zu lesen.

Aber Vorsicht: Die AGB sind vom Verkäufer formulierte Vertragsbedingungen, denen Sie mit Ihrem „Haken“ vorbehaltlos zustimmen. Sie behandeln in der Regel Dinge wie Transport- und Kommunikationswege sowie Klauseln zum Datenschutz, zum Rückgaberecht und zur Gewährleistung. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen folgen in Deutschland einheitlichen Rechten, können aber durchaus voneinander abweichen. Es empfiehlt sich also, die AGB genau zu lesen.

Garantie und Gewährleistung beim Online-Shopping

Bei Ihrer Einkaufstour im Internet werden Ihnen die Begriffe „Garantie“ und „Gewährleistung“ immer wieder begegnen. Die Gewährleistung trägt der Verkäufer, der dem Kunden verspricht, dass die verkaufte Ware ohne jegliche Mängel ist. Sollte die Ware entgegen der Zusage nicht in Ordnung sein, nimmt der Verkäufer sie im Rahmen der Gewährleistungsklausel zurück – oder ersetzt sie durch ein fehlerfreies Produkt. Ein Gewährleistungsfall kann in der Regel bis zu 24 Monate nach Vertragsabschluss in Kraft treten.

Die Garantie ist ein zusätzliches und freiwilliges Angebot. Nicht nur der Verkäufer kann Garantiegeber sein, sondern zum Beispiel auch der Hersteller. Im Gegensatz zur Gewährleistung spielt der Zustand der Ware zum Kaufzeitpunkt keine Rolle. Stattdessen wird die Leistung eines Produkts über einen zuvor festgelegten Zeitraum bei sachgemäßem Gebrauch garantiert. Geht die Ware vor Ablauf der Frist kaputt, verpflichtet der Garantiegeber sich, das Produkt zu ersetzen.

Kein Online-Shopping ohne Rückversand

Wenn Sie merken, dass die eingekauften Dinge Ihnen doch nicht passen oder gefallen, schicken Sie das Paket in der Regel einfach zurück. Seit letztem Jahr geht dies allerdings oft nicht mehr kostenlos. Aufgrund der hohen Anzahl von Retouren tragen viele Händler die Kosten für den Rückversand nicht mehr selbst, sondern wälzen sie auf den Käufern ab.

In den AGB des Online-Shops finden Sie meistens detaillierte Informationen dazu, ob der Versandhandel die Kosten für einen möglichen Rückversand übernimmt. Außerdem erfahren Sie dort, wie lange Sie von Ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen dürfen.

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