Dorothea Backovic über das Brennholz

Ofen sorgt für Fitness

Heizen mit Holz hat was. Das können auch unsere Großeltern bestätigen. Denn bis vor einigen Jahrzehnten war es fast selbstverständlich, ein Feuerchen im Wohnhaus zu haben. Auch wenn der Ofen keine neue Erfindung ist, kann man ihm sicher nicht vorwerfen, altmodisch zu sein. Im Gegenteil.

Pellets, Hackschnitzel, und Scheite sind der absolute Renner. Denn wer mit der Motorsäge durch heimische Wälder zieht und Brennholz hamstert, spart viel Geld. Außerdem jubelt die Umwelt, wenn Hobby-Waldarbeiter loslegen: Öl und Gas werden gespart. Besonders vorteilhaft ist, dass die Kohlendioxid-Bilanz neutral ist. Denn ein verbrannter Baum setzt nur so viel CO2 frei, wie er im Wachstum gebunden hat.

Brennholz aufarbeiten und sammeln ist aber anstrengend und zeitaufwendig. Wer natürlich heizen will, muss folglich einen Muskelkater und den Verlust von Freizeit einkalkulieren. Ein schöner Nebeneffekt ist dabei aber, dass das Fitness-Studio überflüssig wird. Somit beschert uns Omas Ofen nicht nur mollige Wärme, sondern auch einen straffen Po.

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