Forschungszentrum soll Unterricht bereichern

Obersberg-Lehrer besuchen Eichhof

Klaus Wagner (vorn rechts) zeigte den Lehrerinnen und Lehrern vom Obersberg das Forschungszentrum am Eichhof. Foto: nh

Bad Hersfeld. Rund 20 Biologie- und Chemielehrer der Modellschule Obersberg haben jetzt im Rahmen einer Weiterbildungsveranstaltung den Eichhof besucht. Dort haben die Pädagogen die wissenschaftlichen Labore des Landesbetriebs Hessisches Landeslabor (LHL), das neue Experimentierzentrum Bioenergie-Systemtechnik des Fraunhofer Instituts IWES sowie die Lehrgärten und Stallungen besichtigt.

Ziel war es, den Standort Eichhof mit seinen vielfältigen Arbeitsschwerpunkten – wie etwa Energiepflanzen, Biogasaufbereitung, Pflanzenbau, Tierhaltung und Laboranalytik – noch stärker als bisher als außerschulischen Lernort in den Oberstufenunterricht der naturwissenschaftlichen Fächer der MSO einzubinden. Gerade im Bereich der Biogasforschung ist der Eichhof bundesweit führend.

Deshalb wolle man den Standort Eichhof weiter ausbauen, erklärte Klaus Wagner, Fachgebietsleiter für nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie am Landesbetrieb Eichhof.

Er hatte gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Imme Deecke, Leiterin des Experimentierzentrums IWES, und Walter Zerr (LHL) die Veranstaltung geleitet hatte.

Schüler sollen profitieren

Dass davon auch die Schülerinnen und Schüler profitieren können, darüber waren sich Corina Klose, Fachsprecherin der Fachschaft Biologie, und ihr Chemiekollege Karl-Heinz Humburg bei der Organisation der Fortbildung einig und hoffen nun auf eine breite Nutzung des Angebotes seitens ihrer Kollegen.

Die Kooperation mit den Forschungseinrichtungen des Eichhofs ist nur eine der vielen Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Biologie und Chemie der MSO, das theoretische Wissen mit der Praxis zu verbinden. Sie sollen so die berufliche Perspektiven in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) kennenlernen. Dieses Ziel wollen die Naturwissenschaftler der MSO auch mit der angestrebten Bewerbung um die Anerkennung als „MINT-Schule“ unterstreichen. (red/kai)

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