Weihnachtsbäume: Fichte und Tanne weniger gefragt

Nordmanntanne weiter der Verkaufsschlager

Hersfeld-Rotenburg. Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern stellt sich auch die Frage nach dem Kauf eines Weihnachtsbaums. Und egal, ob es eine Nordmanntanne, eine Fichte oder eine Tanne sein soll, die am Heiligabend das heimische Wohnzimmer schmückt: die Verbraucher können durchatmen – die Preise der Bäume sind nach Angaben des Bundesverbandes für Weihnachtsbaumerzeuger in Deutschland gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Das bestätigen auch die heimischen Forstämter.

Zwischen 16 und 22 Euro müssen nach Angaben der Deutschen Presseagentur für den Meter der beliebtesten Baumart, der Nordmanntanne, ausgegeben werden. Mit einem Marktanteil von etwa 40 Prozent ist die meist in Skandinavien angebaute Nordmanntanne der meistverkaufte Weihnachtsbaum in Deutschland. Günstiger sind Blautanne und Fichte.

Die Forstämter im Kreis Hersfeld-Rotenburg bieten wieder die Möglichkeit an, Bäume selbst zu schlagen (siehe Seite 2). „Wir bieten Blaufichten und Tannen an“, sagt Jasmine Bönnighausen vom Forstamt Rotenburg. Auch das Bad Hersfelder Forstamt lädt wieder zum Fällen ein. „Im letzten Jahr ist das Angebot grandios gut angenommen worden“, sagt Bereichsleiter Kersten Eidam. „Den Baum selbst zu schlagen, ist ein schönes Erlebnis für die ganze Familie.“ Fichten gibt es ab acht Euro pro Meter, Douglasien ab 13 Euro pro Meter.

Wie wichtig der richtige Weihnachtsbaum ist, zeigt auch eine aktuelle Befragung: Lieber ein toller Baum als große Geschenke, lautet das Fazit einer Umfrage im Auftrag der Stuttgarter CreditPlus Bank. 41 Prozent von rund 1000 Befragten gaben an, dass ihnen ein „hübscher Weihnachtsbaum“ besonders wichtig sei. Die Bedeutung und die Zahl der erhaltenen Präsente rangiert erst dahinter.

zum tage, Hintergrund, Seite 2

Von Claudia Stehr

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