Bad Hersfelder Kernstadtwehr hatte 265 Einsätze – Klaus Klee hat Amt abgegeben

Noch fehlt der Vorsitzende

Dürfen bei keiner Jahreshauptversammlung fehlen: Die geehrten und ausgezeichneten Kameraden durch den Kreisfeuerwehrverband. Foto: nh

Bad Hersfeld. Ein beim Unkrautabbrennen verursachter Dachstuhlbrand am Johannesberg, der Wohnmobil-Brand an der Total-Tankstelle und das Engagement vieler Einsatzkräfte beim Errichten der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Herkules-Center zählten zu den größten Einsätzen der Bad Hersfelder Kernstadt-Feuerwehr im vergangenen Jahr. Das berichtete Wehrführer Jürgen Richter bei der Jahreshauptversammlung.

221 Mitglieder zählt der Verein aktuell, davon 212 aktive und neun fördernde Mitglieder. Die 212 Männer und Frauen setzen sich aus Alters- und Ehrenabteilung, der Jugendfeuerwehr, der Kindergruppe und der Einsatzabteilung zusammen, wie der stellvertretende Vereinsvorsitzende Ernst Walter berichtete, der auch auf die vielen Aktivitäten im Jahr 2015 zurückblickte, wie das Tagebergfest und den Tag der offenen Tür.

Sein Dank galt dem ehemaligen Kassierer und zuletzt 1. Vorsitzenden Klaus Klee für seine langjährige und hervorragende Arbeit im Vorstand. Klee hatte sein Amt zum 31. Dezember zur Verfügung gestellt.

Auf insgesamt 265 Einsätze, 196 Brandsicherheitsdiensten und 127 Ausbildungsdienste kam die Kernstadtwehr im vergangen Jahr. Mit allen Aktivitäten seien dies circa 2,2 Aktivitäten pro Tag. Wehrführer Jürgen Richter verwies auch auf den erfolgreichen Beschluss des Bedarfs- und Entwicklungsplanes und den Einbau des Digitalfunkes in alle Einsatzfahrzeuge. 2016 stehen die Beschaffung eines neuen Rüstwagens und neuer Brandschutz- und Einsatzkleidung an. Nadine Reinhardt und Britta Landsiedel ernannte Richter zu stellvertretenden Jugendwartinnen der Jugendfeuerwehr. Besonderes Lob gab es für Reinhardts hohes Engagement nach ihrem Rücktritt als Stadtbrandinspektorin.

Eindeutiges Ergebnis

Mit einem eindeutigen Wahlergebnis wurde Ingo Albrecht zum zweiten stellvertretenden Wehrführer der Kernstadt ernannt. Für den Posten des 1. Vorsitzenden, fand sich kein Nachfolger.

Die Jugendabteilung setzt sich derzeit aus elf Kindern und und 39 Jugendlichen zusammen. Jugendwart André Oldenburg appellierte gemeinsam mit dem Leiter der Kindergruppe Manfred Häger an allen Angehörigen, dass sowohl in der Jugendfeuerwehr, als auch in der Kindergruppe Verstärkung zur Betreuung gesucht und benötigt werde.

Den Sinn und Zweck der Pressegruppe, aber auch der Öffentlichkeitsarbeit insgesamt erläuterte Pressesprecher Marco Wenderoth. „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist nicht nur Aufgabe der Stadtbrandinspektoren, Wehrführer oder des Presseteams, sondern auch Aufgabe aller Kameraden.“ Denn jeder präge das Bild der Feuerwehr in der Öffentlichkeit. In diesem Jahr soll auch eine neue Homepage erstellt werden, worin das Presseteam maßgeblich involviert sei. (red/nm)

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