Frontal 21-Bericht zur Trinkwasserqualität

Nicht zu vergleichen

Hersfeld-rotenburg. Die in einem Bericht der ZDF-Sendung „Frontal 21“ aufgedeckten Mängel bei der Trinkwasserqualität lassen sich mit den Gegebenheiten im Landkreis Hersfeld-Rotenburg nicht vergleichen. Dies ergibt sich aus einer Anfrage unserer Zeitung beim Fachdienst Gesundheit der Kreisverwaltung.

Während sich der ZDF-Bericht auf festgestellte Rückstände von Medikamenten im aus Uferfiltrat gewonnenen Trinkwasser von Ballungsräumen bezog, stammt das Trinkwasser in der ländlichen Region unseres Kreises aus Quellen (Oberflächenquellen oder Tiefbrunnen) und somit aus dem Grundwasser.

Beispiel vor der Haustür

Als ein Beispiel für modernste Trinkwasseraufbereitung mit Ultrafiltration nennt der Fachdienst das Wasserwerk der Stadtwerke Bad Hersfeld auf dem Frauenberg, das die Stadt und angrenzende Kommunen schon seit fünf Jahren mit qualitativ erstklassigem Trinkwasser versorgt.

Allerdings weist der Landkreis auch darauf hin, dass die in Deutschland nach der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Kontrollen nicht die Inhaltsstoffe von Medikamenten oder auch Viren umfassen. „Frontal 21“ hatte sich auf die vermehrte „Entsorgung“ von Altmedikamenten über die Toilette bezogen. (ks/red)

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