Stadtparlament beschließt Reihenfolge

Hessentagsprojekte in Bad Hersfeld ohne "Smart City"

Bad Hersfeld. Die Digitalisierungsprojekte unter dem Oberbegriff „Smart City“ spielen bei der Hessentagsbewerbung der Stadt Bad Hersfeld keine Rolle mehr.

Auf der von der Stadtverordnetenversammlung jetzt beschlossenen Prioritätenliste landeten die entsprechenden Vorschläge der Verwaltung wie etwa die Einrichtung eines „Smart City“-Centers im ehemaligen Telekom-Gebäude oder die Gründung eines TV-Kanals für die Bad Hersfelder Festspiele auf den hinteren Plätzen.

Wichtiger sind den Stadtpolitikern der geplante Neubau eines Funktionsgebäudes für die Festspiele, die Sanierung des Geistalbades und die Standortentwicklung im Bereich des Kirchtores am Markt. Diese drei Vorhaben rangieren auf der 35 Punkte umfassenden Liste ganz oben, das erste der acht „Smart City“-Vorhaben auf Platz 23.

Während der Parlamentssitzung in Sorga hatten die Stadtverordneten jedem Projekt zwischen null und fünf Punkten zuteilen können. Die Reihenfolge ergab sich aus der Addition der vergebenen Punkte. Die Liste wurde am Ende der Sitzung ohne weitere Diskussion einstimmig verabschiedet und wird nun der hessischen Landesregierung übermittelt.

Bad Hersfeld bewirbt sich um den Hessentag 2019. Für Investitionen hat das Land Fördermittel in Höhe von 6,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt. (ks)

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