Gemeinde Alheim hat Straßenbeleuchtung komplett umgerüstet

Neues Licht spart über 6000 Euro im Jahr

Alheim. Die Gemeinde Alheim hat die Umstellung ihrer Straßenbeleuchtung auf LED-Röhren abgeschlossen. Insgesamt 350 Röhren wurden in zwei Bauabschnitten seit 2010 ausgetauscht, sagt Holger Bachmann vom Bauamt der Gemeinde.

LED-Röhren sparen Energie und mindern außerdem den Ausstoß an Kohlendioxid – daher wurde die Umrüstung auch vom Bundesumweltministerium gefördert (siehe Hintergrund). 35 600 Euro gab die Gemeinde aus – 10 000 Euro davon gab es aus Berlin, erklärt Bachmann.

Die Umrüstung war kein komplett freiwilliger Akt: Den Richtlinien der EU zufolge muss die Straßenbeleuchtung bis Ende dieses Jahres von herkömmlichen Quecksilber- auf Natriumdampflampen umgestellt sein.

Statt 80 nur 32 Watt

Durch die Einsparung haben die Gesamtkosten für die Umrüstung sich in gut fünfeinhalb Jahren amortisiert, hat Bachmann ausgerechnet. Hatte die vorherige Beleuchtung 80 Watt pro Leuchtkörper, hat die neue nur noch 32. Damit spart die Gemeinde im Jahr fast 6300 Euro an Energiekosten – mehr als die Hälfte dessen, was sie für die Straßenbeleuchtung ausgibt. Zudem hielten die alten Leuchten im Schnitt zwei Jahre, die Lebensdauer der neuen liegt laut Bachmann bei mehr als 17 Jahren.

Heringen macht’s anders

Einen ganz anderen Weg geht die Stadt Heringen, wo – vorerst – keine LED-Leuchten zum Einsatz kommen. Sogenannte PL-Stäbe erhellen dort die Straßen. Die 48-Watt-Leuchten geben ein Lichtspektrum ab, wie es auch in Wellness-Einrichtungen oft gewählt wird. „Die Leuchten verbrauchen kaum mehr als LED“, erläutert Heiko Habermann von den Stadtwerken Heringen. Gespart wird dort, indem außer vor Gaststätten und Kirchen nachts zwei von drei Leuchten ausgeschaltet werden.

Von Rainer Henkel

Kommentare