Investor will Wechsel von Nordex hin zu Vestas

Neuer Windradtyp für den Roteberg

Friedewald. Auf dem Roteberg bei Friedewald sollten sich nach der Vorstellung des Investors, der BürgerWind Roteberg GmbH & Co. KG Bad Hersfeld, irgendwann einmal fünf Windkraftanlagen vom Typ Nordex N 117 drehen. Dafür lag auch bereits die Genehmigung vor. Doch der Investor hat jetzt beim Regierungspräsidium einen Antrag auf Änderung des Anlagentyps gestellt. Die Antragsunterlagen wurden kürzlich der Gemeinde als Verfahrensbeteiligte übersandt. Das teilt Friedewalds Bürgermeister Dirk Noll in einer Pressenotiz mit. Das Ansinnen des Bürgermeisters sei es, der Informationspflicht gegenüber der Bevölkerung nachzukommen.

Lieferengpass

„Jetzt sollen Anlagen vom Typ Vestas V 117 aufgestellt werden. Der Wechsel wurde wohl vorgenommen, da es bei den Nordex-Anlagen zu einem Lieferengpass gekommen ist“, erklärt Sachbearbeiter Christian Rippl vom Regierungspräsidium, Außenstelle Bad Hersfeld. Wenn der Investor die kompletten Antragsunterlagen beim RP eingereicht hat, beginnt das neue Genehmigungsverfahren. „Das vereinfachte Verfahren nimmt in etwa drei Monate in Anspruch. Wann es startet, kann ich noch nicht sagen, da der Investor noch einige Unterlagen nachreichen muss“, führt Rippl aus.

Die Vestas-Anlagen haben eine Maximalhöhe von 199,5 Metern. Sie sind damit um einen halben Meter höher als die ursprünglich geplanten Nordex-Windräder. Mit 3,45 Megawatt pro Windrad sind die Vestas-Anlagen auch leistungsstärker als die Nordex-Windräder, die auf eine Nennleistung von 2,4 Megawatt kommen.

Bei Interesse besteht die Möglichkeit, die Antragsunterlagen beim Regierungspräsidium Kassel, Außenstelle Bad Hersfeld, Hubertusweg 19, einzusehen. Ansprechpartner ist Christian Rippl, Telefon 06621/406865 oder per E-Mail unter christian.rippl@rpks.hessen.de. (rey)

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