Maria Wieczorek übernahm Amt von Magdalena Gremm – Verein sucht Ausstellungsfläche

Neuer Vorstand für Kunstverein

Der alte und neue Vorstand des Kunstvereins (von links): Hannelore Zier, Ute Henkel, Maria Wieczorek, Magdalena Gremm, Hildegund Bode. Hintere Reihe: Gerhard Zinn, Margot Knüpfer, Katja Königshof und Silvia Dostal. Foto: privat

Bad Hersfeld. Während der Jahreshauptversammlung des Kunstvereins gab es für die zahlreich erschienenen Mitglieder einige Überraschungen. Die Vorsitzende Magdalena Grem, stellte nach 15 Jahren Tätigkeit als Vorsitzende ihr Amt zur Verfügung. Sie benötige mehr Freiraum für eigene künstlerische Projekte, erläuterte sie. Sie habe sich diesen Schritt lange überlegt, und die Entscheidung sei ihr nicht leichtgefallen, habe sie doch dieses Amt mit Leib und Seele ausgefüllt.

Weiterhin stellten aus persönlichen Gründen die zweite Vorsitzende Silvia Dostal sowie Schriftführerin Hildegund Bode, die sich intensiver ihren künstlerischen Aktivitäten widmen möchte, ihr Amt zur Verfügung.

Vorstandswahlen

Als Nachfolgerin von Magdalena Gremm für das Amt der ersten Vorsitzenden wurde Maria Wieczorek einstimmig gewählt. Ute Henkel als zweite Vorsitzende und Hannelore Zier als Schriftführerin nahmen die einstimmige Wahl ebenfalls an und betonten, dass es ihnen Freude mache, in diesem Verein tätig zu sein. Kassiererin Katja Königshof wurde in ihrem Amt bestätigt. Für die Öffentlichkeitsarbeit wurden Margot Knüpfer und Gerhard Zinn wiedergewählt.

Ausstellung in Italien

In ihrem Jahresbericht hatte Magdalena Gremm eingangs durch das vergangene Jahr geführt. Der Verein war wieder mit vielen Veranstaltungen präsent. Zwei sehr erfolgreiche, gut besuchte Ausstellungen und der schon traditionelle Kunstmarkt sowie das Sommerfest des Kunstvereins konnten noch in der Schildehalle stattfinden. Die Boxeninstallation in der Citygalerie zur Eröffnung des „wortreichs“ fand ebenfalls regen Anklang, betonte Gremm. Ein weiterer Höhepunkt war die Mitgliederausstellung in der italienischen Stadt Vercelli als Auftakt zu einem kulturellen Austausch mit Bad Hersfeld. Ein Gegenbesuch der italienischen Künstler wird im August stattfinden mit einer Ausstellung in der Galerie im Stift.

Gerhard Zinn betonte, dass der Verein auch künftig bemüht sei, einen Ersatz für die nicht mehr zur Verfügung stehende Schildehalle zu finden. Das Ergebnis einer Mitgliederbefragung zeige deutlich, dass geeignete Räumlichkeiten für Ausstellungen und eventuell offene Ateliers benötigt werden, in denen – für die Öffentlichkeit zugänglich – Künstler des Vereins arbeiten könnten. (red/zac)

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