Heiderich attackiert Roth und verteidigt Kompromiss

Neuer Streit um die Arbeits-Agentur

Bad Hersfeld. In der Diskussion um die künftige Struktur der Arbeitsagentur attackiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich jetzt seinen Berliner SPD-Kollegen Michael Roth, dessen „Rot(h)e Sprüche keinem helfen“, so Heidrich in einer Pressemeldung. Er reagiert damit auf eine Erklärung des SPD-Politikers, der Heiderichs Kompromissvorschlag in Sachen Arbeitsagentur als „vorauseilenden Gehorsam“ kritisiert hatte. Wenn man Abgeordneten-Kollegen öffentlich vor das Schienbein trete, zeige dies, was der SPD-Vertreter von gemeinsamem Einsatz für die eigene Region halte, ärgert sich Heiderich.

Er habe sich bereits lange vor der öffentlichen Diskussion für den Verbleib der Arbeitsamts-Direktion in Bad Hersfeld eingesetzt und dabei eng mit Landrat Dr. Schmidt und der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz zusammengearbeitet. Der jetzt von Heiderich ins Gespräch gebrachte Kompromiss der Ansiedlung einer Service-Einheit der Agentur könnte Bad Hersfeld letztlich sogar mehr Arbeitsplätze bringen als bisher.

„Wenn dem SPD-Abgeordneten etwas schleierhaft ist, dann soll er sich einfach mal besser kundig machen“, meint Heiderich mit Blick auf Roths Erklärung. Und wenn dieser etwas für den Standort Bad Hersfeld erreichen wolle, sollte er sich beim SPD-Landrat in Eschwege dafür einsetzen, dass der gesamte Werra-Meißner-Kreis von Bad Hersfeld aus und nicht von Kassel aus bedient werde.

Heiderich jedenfalls habe sich für diese Lösung sowohl im Werra/Meißner-Kreis wie bei den Verantwortlichen der BA zusätzlich eingesetzt. (kai)

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