Neuer Schwung fürs Duden-Museum in Bad Hersfeld

Mehr Resonanz fürs Konrad-Duden-Museum wünschen sich (von links): Leni Donceva (Mitarbeiterin Galerie im Stift), Bertold Schmidt ( Förderkreis Museum), Reinhold Schott (Kulturamt), Andrea Mertens (Kreiselternbeiratsvorsitzende), Marie Luise Bethke, Hausbesitzer Jochen Roth, und Stadtrat Günter Exner. Foto: Zacharias

Bad Hersfeld. Eigentlich sollte es in Bad Hersfeld. kein Schulkind geben, das nicht mindestens einmal in dem kleinen Museum gewesen ist, das sich dem Werk Konrad Dudens widmet. Das findet zumindest Andrea Mertens, die Vorsitzende des Kreiselternbeirats.

Schließlich hat i Konrad Duden hier lange Jahre als Direktor der alten Klosterschule gewirkt und an seinem Standardwerk zur Vereinheitlichung der deutschen Sprache gearbeitet.

Tatsächlich ist das Duden-Museum Am Neumarkt 31 in Bad Hersfeld aber relativ wenigen Menschen bekannt. Viele Bad Hersfelder wissen wohl, wo es zu finden ist, schließlich ist die Lage direkt neben der nach ihm benannten Schule und in dem Haus, in dem Duden lange gelebt hat, relativ prominent. Doch besucht haben wohl die wenigsten das Museum.

Das mag unter anderem an den Öffnungszeiten liegen. Frei zugänglich ist das Museum nur an den Sonntagnachmittagen. Führungen werden aber auf Wunsch jederzeit angeboten. Sicher gibt es auch bei der Internetpräsenz und der Werbung noch deutlich Luft nach oben, räumt auch Bertold Schmidt, der Vorsitzende des Förderkreises Museum ein. Er macht aber deutlich, dass das Museum vollständig in ehrenamtlicher Arbeit eingerichtet wurde und betrieben werde und hofft nun auf die Stadt,

Die Homepage für die städtischen Museen werde gerade überarbeitet, versichert Reinhold Schott vom Kulturamt. Weiteren Aufwind für Konrad Duden in Bad Hersfeld verspricht sich Meik Ebert, Referent des Bürgermeisters, von den Aktivitäten im Zusammenhang mit der Bewerbung der Stadt um den Hessentag 2019. Da solle der engagierte Pädagoge und Sprachforscher eine wesentliche Rolle spielen.

Neben dem verbesserten Internet-Auftritt soll auch Flyer, zu zum Beispiel im „wortreich“ ausgelegt wreden sollen, dem kleinen Museum mehr Aufmerksamkeit bringen. Auch die Schulen, vor allem die Deutsch-Lehrer, sollen gezielt angesprochen werden. Denn das kleine Museum ist einen Besuch wert.

Kontakt über die Tourist-Information: Telefon 06621/201-274.

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