Cornelia Kallenbach und Jürgen Relke folgen Helma Doubrawa und Wolfgang Artelt

GEW mit neuem Vorstand

Ehrungen bei der GEW: stehend von links Carola Finke, Hans Jürgen Hoffmeister, Heinz Hohmann, Wolfgang Artelt, Klaus Peter Salber, Gerhard Rabe, Karl Honikel, Herbert Schmelz, Gunther Büsching, Hans-Jürgen Großkurth, Heinz-Jörg Kretschmer, Dorothee Meidt, Gabriele Hartwig, Hartwig Kröner, Helma Doubrawa, Birgit Koch, Gerda Körzell. Sitzend von links Lissy Ermert, Berthold Wittich, Wendelin Enders, Erika Steinberg. Foto:  nh

Hersfeld-Rotenburg. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat einen neuen Vorstand: Neben Gerda Körzell gehören zum Vorstandsteam jetzt Cornelia Kallenbach (Grundschule Rotenburg) sowie Jürgen Relke (Modellschule Obersberg).

Es ist bereits Tradition, dass der Kreisverband durch ein dreiköpfiges Vorstandsteam vertreten und alle zwei Jahre gewählt wird. Über mehr als ein Jahrzehnt übten diese Funktion Gerda Körzell, Helma Doubrawa und Wolfgang Artelt gemeinsam aus. Doubrawa und Artelt schieden nun aus dem Vorstandsteam aus, werden aber auch weiterhin im erweiterten Kreisvorstand mitarbeiten.

Landesschulamt überflüssig

Der Landesvorsitzende des DGB Hessen und Thüringen, Stefan Körzell, dankte beiden Ausscheidenden für ihr vorbildliches gewerkschaftliches Engagement und betonte die Notwendigkeit der Verbesserung des Übergangssystems zwischen Schule und Betrieb.

Aktuelle Themen der hessischen Bildungspolitik erläuterte anschließend die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende, Birgit Koch. Sie kritisierte die überflüssige Einrichtung des neuen hessischen Landesschulamtes, die Schulzeitverkürzung bei G8/G9 und die unzureichenden Rahmenbedingungen für angehende Selbstständige Schulen sowie für die Einführung der Inklusion, das heißt für den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern.

Der Vorstand ehrte unter anderen Wendelin Enders für 60 Jahre sowie Lissy Ermert, Erika Steinberg und Berthold Wittich für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.

Die gut besuchte Veranstaltung fand in den Räumen der neuen Aula der Obersberg-Schulen statt. Für das Catering hatten die Oase der Modellschule Obersberg und das Ausbildungsrestaurant des Beiserhauses vorbildlich gesorgt, heißt es in einer Pressemitteilung. (ank)

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