1,3 Millionen Euro-Projekt ersetzt Provisorium – Im Frühjahr 2016 fertig

Neue Unterkunft fürs THW

Auf dem Weg in die Gegenwart: Das Technische Hilfswerke in Bad Hersfeld mit dem Ortsbeauftragten Axel Braun (Foto) erhält endlich eine zeitgemäße Unterkunft. Foto:  Schönholtz

Bad Hersfeld. Der Ortsverband Bad Hersfeld des technischen Hilfswerks (THW) wird im kommenden Frühjahr in der Gegenwart ankommen: Denn bisher mussten sich die 75 Mitglieder in ihrer Unterkunft an der Friedewalder Straße mit den Relikten der Vergangenheit zufrieden geben.

Im kleinen Wärterhäuschen der früheren Straßenmeisterei war im Grunde alles nur Provisorium, erinnert sich der Ortsbeauftragte Axel Braun, der dem THW schon seit 35 Jahren angehört.

Für rund 1,3 Millionen Euro wird die Bad Hersfelder Unterkunft, die einen Technischen Zug mit einer Fachgruppe Beleuchtung beherbergt, jetzt auf den Stand der Dinge gebracht: Der zweigeschossige Neubau nebst Pavillon steht bereits im Rohbau, vor wenigen Tagen wurde das Richtfest gefeiert.

Auf 550 Quadratmetern gibt es dann endlich zeitgemäße sanitäre Anlagen für beide Geschlechter, Technik- und Funktionsräume, sowie einen Ausbildungs- und einen Jugendraum und eine Küche. Bei Schadenslagen dient der Pavillon als Führungszentrum mit Funkraum.

Bauherr ist nicht das THW, sondern der Bund über die Bundesanstalt für Immobillienaufgaben. Architekt ist Fred Dehn aus Bad Hersfeld.

Braun freut sich, dass die neue Unterkunft am alten Standort gebaut wird. „Wir sind hier zuhause“, sagt Axel Braun, der die gute Nachbarschaft mit Anliegern und der Firma Räuber lobt.

Vorausgegangen war allerdings ein sogenanntes Erkundungsverfahren, in dem denkbare Alternativen überprüft wurden. Dabei war auch die leer stehende Autobahnmeisteri am Fuße des Johannesberges ein Thema.

Die allerdings wäre für das THW zu groß gewesen. Auch sei an dieser Stelle nach wie vor der Bau eines Parkplatzes mit Toilettenanlage geplant, weiß Axel Braun. Im Zuge der Autobahnverbreiterung wäre zudem die Zufahrt durch Unterführung für die Großfahrzeuge des THW problematisch geworden.

Von Karl Schönholtz

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