Einheitliche Kennungen als Vorboten des Digitalfunks im Landkreis

Neue Rufnamen für Feuerwehr und DRK

Hersfeld-Rotenburg. Die Einsatzfahrzeuge der 152 Feuerwehren im Landkreis haben jetzt neue Funkkennungen erhalten. Obwohl es noch etwa ein Jahr dauern wird, bis auch das Land Hessen den bundeseinheitlichen Digitalfunk in Betrieb setzt, wirft die Umrüstung des analogen Funknetzes auf den neuesten technischen Standard mit der Umbenennung der Fahrzeuge ihre Schatten voraus.

Alle Wehren hätten sich pünktlich zum geforderten Termin auf die neue Codierung umgestellt, erklärt Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten. Rückte bisher beispielsweise das Tragkraftspritzenfahrzeug aus dem Breitenbacher Ortsteil Hatterode aus, so meldete sich die Besatzung mit der Ansage: „Florian Breitenbach Hatterode 47 auf der Anfahrt ...“

Nun trägt das Fahrzeug den Namen Florian Breitenbach am Herzberg 3/47. Die Ziffer drei steht dabei für Hatterode, weil Hatterode im Alphabet der Ortsteile an dritter Stelle steht.

Eindeutig unverwechselbar

Mit der Einführung der Digitaltechnik übermittelt das jeweilige Gerät einen 24-stelligen Code – die sogenannte OPTA-Nummer – in der sich alle Informationen zu dem Gerät verbergen. Angefangen beim Bundesland, über den Landkreis bis zu Standort und Typ des Fahrzeugs. „Die Kennungen müssen bundesweit eindeutig und unverwechselbar sein, wie beim Telefonieren mit dem Handy“, erklärt Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten.

Er hatte die Umstellung minutiös vorbereitet. Entsprechend der Vorgaben haben die Feuerwehrleute im Landkreis ihre Autos neu beschriftet und eine Liste mit den neuen Rufnamen an Bord.

Auch die beiden Kreisverbände des Roten Kreuzes, die den Rettungsdienst sichern, haben – analog zum Zuständigkeitsbereich – ihre Kennung mit „Hersfeld-Rotenburg ...“ vereinheitlicht. 

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Von Kurt Hornickel

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