Heiderich: Zivildienst-Nachfolgemodell ist ein Erfolg

Neue Kultur der Freiwilligkeit

Helmut Heiderich

Bad Hersfeld. Der neue Bundesfreiwilligendienst ist (BFD) nach Ansicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich ein voller Erfolg. Allein aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg beteiligen sich 38 Teilnehmer an dem Nachfolgeprogramm des ehemaligen Zivildienstes. „Von den 23 männlichen und 15 weiblichen heimischen ‚Bufdis’ sind 31 jünger als 27 Jahre“, stellt Heiderich in einer Pressemeldung fest.

Zum 1. Juli 2011 hatte die christlich-liberale Bundesregierung den BFD als Nachfolger für den Zivildienst eingeführt. Damals hatten die Sozialverbände vor einem Pflegenotstand gewarnt. Dies sei ausgeblieben. „Stattdessen haben wir nun einen Bewerber-andrang“, so Heiderich. Im Augenblick seien alle 35 000 Stellen bundesweit besetzt. Allerdings rate das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben Interessierten, sich weiter zu bewerben, da im Laufe des Jahres wieder Stellen frei würden.

„Alle, die behauptet haben, dass der Bundesfreiwilligendienst scheitern werde, haben unterschätzt, dass bei uns viele Menschen bereit sind, etwas für andere und damit auch für sich selbst zu tun“, so Heiderich.

Der CDU-Politiker sieht in diesem großen Engagement eine neue „Kultur der Freiwilligkeit“, bei der sich jeder im Rahmen seiner individuellen Fähigkeiten und Vorlieben zum Wohle der Gesellschaft einsetzen könne. „Dies kann ein neues Modell für ehrenamtliches Engagement werden“, so Heiderich. (kai)

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