„Europolis 2050“ von der „Deutschland. Land der Ideen“-Initiative ausgezeichnet

Neue Ideen für die Zukunft

Intendant Holk Freytag mit dem Preis und Laudator Otto Liebeck (rechts)

Bad Hersfeld. „Sie haben einen Beitrag zur Zukunft des Landes geleistet.“ Mit diesen Worten begründete Otto Liebeck, Leiter der Deutschen Bank in Bad Hersfeld, die Auswahl des Projektes „Europolis 2050“ der Bad Hersfelder Festspiele als eines der 365 Preisträger des Jahres 2012 der gemeinsamen Initiative von Wirtschaft und Bundesregierung, „Deutschland. Land der Ideen“. Am vergangenen Sonntag nahm Festspiel-Intendant Holk Freytag den Preis in der Schilde-Halle entgegen.

Die Frage „Wie sieht Europa in 50 Jahren aus?“ ist zentraler Bestandteil des Projektes „Europolis 2050“, das seit 2010 im Rahmen der Festspiele stattfindet und auf vier Jahre angelegt ist. Bestehend aus der Sommerakademie und dem internationalen Jugendforum, bei dem Jugendliche aus verschiedenen Nationen Europas in der Festspiel-Stadt in mehreren Workshops Ideen entwickeln und sie künstlerisch umsetzen, trägt das Projekt maßgeblich zum gesellschaftlichen Diskurs bei.

„Nur mit neuen Ideen und jungen Leuten kann man Zukunft gestalten“, erklärt Laudator Otto Liebeck. „Jugendliche müssen Vorbild für andere sein.“ Sein Dank und auch der von Ivonne Balduf, Referentin für Kommunikation der K&S Gruppe, ging insbesondere an die jungen Menschen, die mit großem Engagement an dem internationalen Jugendforum teilgenommen haben und zusammen ein eigenes Theaterstück zum Thema „Europa im Jahr 2050“ kreierten. „Ihr habt uns alle inspiriert, indem ihr eure Länder verbessert und ihr selbst seid.“

Professor Jörn Rüsen, Präsident der Sommerakademie, lobte alle Teilnehmer von „Europolis 2050“ und betonte den Stellenwert des Projektes. „Wir werden alle optimistisch und mit Zukunftshoffnung nach Hause gehen.“ (nw)

Hintergrund

Kommentare