Die Kinderkrippe „Kleine Strolche“ hat das Dorfgemeinschaftshaus Kalkobes bezogen

Neue Heimat gefunden

Überglücklich in der neuen Bleibe: Die „Kleinen Strolche“ sind vom Kirchplatz ins Dorfgemeinschaftshaus Kalkobes umgezogen. Unser Bild zeigt von rechts Leiterin Michaela Gerlach, Edgar Steube und Horst Gerlich von der Stadt sowie Bürgermeister Thomas Fehling mit einigen Kindern, Erzieherin Petra Rüger und Praktikantin Britta Schott in einem der neuen Gruppenräume. Fotos: Maaz

Kalkobes. Holzpferdchen und eine Spielzeughütte, aus den geöffneten Fenstern sind Kinderstimmen zu hören, im Innern riecht es nach frischer Farbe: Die „Kleinen Strolche“ haben das laut Bürgermeister Thomas Fehling bislang eher sporadisch genutzte Dorfgemeinschaftshaus in Kalkobes bezogen.

Seit dem 19. Juni ist die Krippengruppe in Kalkobes untergebracht, die vorher am Kirchplatz in Bad Hersfeld beheimatet war. Dort gab es zum Einen kein Außengelände, dafür aber viele Treppenstufen, die die Bestreuung von unter Dreijährigen nicht eben leicht machte. Am Kirchplatz „residiert“ jetzt die Hortgruppe mit den älteren Kindern, die zuvor in der Wilhelm-Neuhaus-Schule untergebracht war. „Wir sind alle überglücklich und ganz lieb aufgenommen worden“, freut sich Leiterin Michaela Gerlach über die neue Einrichtung. Auch von Seiten der Eltern habe es nur positive Reaktionen gegeben.

„Die vielen Gespräche zum Jahreswechsel haben sich gelohnt“, ist auch Bürgermeister Thomas Fehling überzeugt. Mit vereinten Kräften habe man eine für alle gute Lösung gefunden und umgesetzt. „Das war die absolut richtige Idee“, so Fehling. Der Alpenverein, der Gesangverein und die SPD nutzten jetzt die obere Etage des Dorfgemeinschaftshauses und hätten sich untereinander arrangiert.

Noch wird nur eine Gruppe kleiner Strolche im Alter von neun Monaten bis drei Jahren betreut; ab September kommt eine zweite Gruppe hinzu, sodass insgesamt 20 Plätze zur Verfügung stehen. Neben der Halbtagsbetreuung wird dann auch eine Ganztagsgruppe angeboten. Die beiden mit einer Schiebetür verbundenen Gruppenräume sind in Gelb und Grün gehalten, es gibt einen Schlafraum, einen Wickelraum, eine geräumige Küche, ein großes Büro und die Toiletten wurden kindgerecht umgestaltet. Rund 50 000 Euro haben die Umbauten gekostet.

Froh ist Michaela Gerlach, die auf eine ganzheitliche Pädagogik setzt, über das jetzt vorhandene Außengelände, auf dem demnächst ein Sandkasten und ein Matschhügel entstehen sollen. Kleine Beete sind ebenfalls geplant.

Für einen guten Standort hält Bürgermeister Fehling das Dorfgemeinschaftshaus auch mit Blick auf die geplante Ausweisung eines neuen Baugebiets oberhalb von Kalkobes. Der gelungene Umzug der „Kleinen Strolche“ sei zudem das erste „sichtbare“ Projekt des neuen städtischen Fachbereichs Generationen, erklärt er.

Der Öffentlichkeit wird sich die Einrichtung bei einem Tag der offenen Tür am Freitag, 23. August, präsentieren. Und mit Beginn des neuen Kindergartenjahres im September werden sich dann auch die vielen noch leeren Bilderrahmen füllen, die die frisch und bunt gestrichenen Wände zieren.

Von Nadine Maaz

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