Michael Herlitze löst Manfred Häger ab

Neue Führung für Jugendwehr

Mit der Jugendflamme der Stufe 2 wurden Nico Sandhofen, Jannick Hemmenstädt, Marvin Hemmenstädt, Alexander Käberich, Tobias Lieberum, Florian Pilz, Max Reitermayer, Jona Schneider, Michaela Berwanger, Jona Kohlstädt, Manuel Bally, Luca Nuffer und Nils Nuffer befördert. Mit der Leistungsspange wurden Anna Häger, Jona Kohlstädt, Kevin Kurzrock, Claudio Martella, Fabio Nitsch, Kevin Rzeczewsky, Nick Schossow, Lukas Schott und Philip Schott ausgezeichnet. Fotos: Feuerwehr

Bad Hersfeld. Nach 35 Jahren Jugendarbeit und 20 Jahren im Amt des Stadtjugendfeuerwehrwartes schaltet Manfred Häger einen Gang zurück. Er übergab sein Amt zum Jahresanfang an seinen bisherigen Stellvertreter Michael Herlitze. Für die geleistete Arbeit bedankte sich Michael Herlitze im Namen aller Jugendlichen mit einem Gutschein für eine Wochenendreise. Außerdem erhielt Häger zwei Verkehrsschilder. Wenn dort „Zone 30“ steht, solle man langsam machen, nach 35 Jahren jedoch solle man noch einen Gang in der „Feuerwehr-Spielstraße“ zurückschalten, erklärte Michael Herlitze zu den zwei Bildern.

Neben den feuerwehrtechnischen Aktivitäten, wie der Teilnahme am Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr, dem städtischen Leistungsvergleich und der großen Jahresabschlussübung zählen die Organisation von Spiel ohne Grenzen, Kreiszeltlager sowie Stadt- und Kreisvölkerballturnier ebenso zur attraktiven Gestaltung der Jugendarbeit, betonte Herlitze. Ohne das große Engagement der Jugendfeuerwehrwarte und den vielen stillen Helfern im Hintergrund wäre dieses Angebot für die 107 Jugendliche nicht zu halten, führte Michael Herlitze gemeinsam mit seinem neuen Stellvertreter Alexander Dahl in ihrem Jahresbericht an. Auch für die Unterstützung der Bambinifeuerwehr sei man überaus dankbar, immerhin stelle sie die Basis für eine gute Jugendarbeit dar.

Für den finanziellen Rahmen, der kontinuierlich durch die städtischen Gremien bereitgestellt wird, bedankte sich Michael Herlitze bei der Stadträtin Elke Hohmann. Sie zeigte sich besonders froh über den hohen Mädchenanteil von 25 Prozent und begrüßte, dass so viele Jugendliche das Angebot der Jugendfeuerwehr annehmen, „anstatt sich vor der Wii zu bewegen“. Besonders betonte sie das hohe Leistungspotenzial der Jugendlichen.

Stadtbrandinspektor Thomas Daube freute sich, neben den zahlreich erschienen Jugendlichen auch Abordnungen von Jugend-THW und Jugend-Rot-Kreuz begrüßen zu dürfen. Die Zusammenarbeit noch vor dem Eintritt in die Einsatzabteilung mit anderen Rettungsorganisationen sei lobenswert und stelle daher ein qualitativ hochwertiges Fundament der Feuerwehren der Stadt Bad Hersfeld dar.

Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Spoelstra fügte jedoch kritisch an, dass die Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehren stetig abnehme. Daher freue er sich besonders, über die hohe geleistete Stundenzahl von über 1500 Stunden, die von dem hohen Engagement der Jugendarbeit in der Kreisstadt zeuge. (red)

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