Diskussionsveranstaltung auf dem Obersberg

Neue Formen der freiwilligen Arbeit

Bad Hersfeld. Die LEADER-Region Hersfeld-Rotenburg veranstaltete zusammen mit der Ehrenamtsagentur des Kreises eine Diskussions- und Ideenveranstaltung zum Thema „Freiwillig etwas bewegen“ im Schulzentrum auf dem Obersberg in Bad Hersfeld. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt begrüßte dazu rund 70 Teilnehmer.

Geschätzt jeder Zweite

„Niemand kennt die genaue Zahl der Menschen im Kreis, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren und einbringen“, sagte Dr. Schmidt. Aber wenn er schätzen sollte, würde er sagen: Jeder Zweite ist dabei.

Mehr als 55 000 Menschen im Landkreis sind Mitglied in einem Sportverein. Diese Zahl ist ziemlich genau bekannt. Hinzu kommen diejenigen, die in einem Heimatverein aktiv sind, in kirchlichen Organisationen, in sozialen Einrichtungen, in Bürgerinitiativen, in der Feuerwehr, im DRK oder beim Technischen Hilfswerk.

Mit der Veranstaltung solle versucht werden, viele neue Ideen und Konzepte zu diskutieren, zu entwickeln und zu beraten, um für die Herausforderungen einer schrumpfenden und älter werdenden Bevölkerung gewappnet zu sein, erklärte der Landrat.

In den anschließenden Interviews präsentierten Ehrenamtliche ihr Engagement. In fünf Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer über Perspektiven für die Vereinsarbeit, Unterstützungsnetzwerke und Nachbarschaftshilfen, über die Rahmenbedingungen vor Ort für freiwilliges Engagement, über Erwartungen an ehrenamtliches Engagement und über die Idee einer Freiwilligenagentur für die Region.

Die Ergebnisse werden in einer Broschüre zusammengestellt.

In der Pause konnten sich die Teilnehmer über die Arbeit des Regionalforums und über das EU-LEADER-Programm informieren sowie die Ehrenamts-Suchmaschine ausprobieren.

Anja Csenar stellt ein Qualifizierungsprogramm für Ehrenamtliche vor, und eine Ausstellung mit Bildern vom Freiwilligentag und von LEADER-Projekten der Region Hersfeld-Rotenburg rundete das Programm ab. (red)

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