Beim Kauf von Theater-Tickets können Ruinen-Freunde Bonuspunkte sammeln

Neue Festspiel-Card ist freigeschaltet

Bad Hersfeld. Seit Sonntag um Mitternacht ist die neue Festpiel-Card technisch freigeschaltet. Sie ist damit Nachfolgerin der bisherigen Hersfeld-Card.

Der Charme der neuen Festspiel-Card: Sie ist keine physische Plastikkarte, sondern eine elektronische Funktion. Jeder, der eine Giro-Card (früher ec-Karte) im Portemonnaie hat, kann sich die neue Funktion auf den vorhandenen Chip laden lassen. Da der Chip standardisiert ist, gilt dies für die Kunden (fast) aller Kreditinstitute.

Sich als Teilnehmer für die Festspiel-Card anzumelden, ist jetzt schon möglich, es dauert nur wenige Sekunden. Davon konnte Projektleiter Markus Heide auch Manuela Heyer aus Schenklengsfeld überzeugen, als sie mit ihrer Giro-Card jetzt Tickets für die Stiftsruine erworben hat.

Das Prinzip ist genauso einfach wie die Anmeldung: Wer bestimmte Umsätze mit der Karte generiert, bekommt dafür Bonuspunkte auf dem Chip gutgeschrieben. Je mehr Umsatz, desto mehr Punkte. Dieses Guthaben kann man bei zukünftigen Kaufvorgängen wieder ausgeben – auch das dauert dann nur wenige Sekunden. Das Punkte-Verfahren wird in Kürze beim Kauf von Karten für die Bad Hersfelder Festspiele eingeführt.

Schritt für Schritt sollen auch weitere städtische Einrichtungen und Dienstleistungen in Bad Hersfeld einbezogen werden, wie etwa die Parkautomaten, das Standesamt, das Erlebnismuseum „wortreich“ oder die Schwimmbäder. (red/rey)

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