Volles Haus und tolle Stimmung beim Kinderfasching in Kathus

Närrische Rasselbande

Bei der Tanzeinlage für alle Kinder hatten die Verantwortlichen der KKV alle Hände voll zu tun, um das Gewusel unter Kontrolle zu halten. Fotos: Roth

Kathus. Damit das Motto des Kathuser Karnevals 2011 „Jeder macht, was ihm gefällt!“ nicht gar zu wortgetreu ausfiel, bot die Kathuser Karnevalsvereinigung KKV beim Kinderfasching in der Solztalhalle gleich zehn Trainerinnen und Gruppenleiter auf, die die junge närrische Rasselbande im Zaum hielt.

Proppevolle Halle

Die Halle war erneut proppevoll, als Kinderzeremonienmeister Robin Rüger den Elferrat und die Kindergarden in den Saal führte. KKV-Präsident Reiner Mähler, der für den verhinderten Thomas Schrader kurzfristig die Moderation übernommen hatte, führte gekonnt durch das zweistündige Programm.

Erneut traten nur Kindergruppen auf. Schwungvoll begann das Jugendtanzmariechen Luisa Schwinn den Reigen der Vorführungen. Zwar müssen einige Gardistinnen der Solztalfunkelperlchen noch in ihre Gardekostüme hineinwachsen, aber alle waren mit Begeisterung bei ihrem Formationstanz dabei. Dann fauchten und kratzten die Solztalsternchen als Turn-Tiger über die Bühne. Bei der Jugendgarde der Solztalfunkelperlen merkte man eine gewisse Erfahrung im Gardetanz, denn hier stimmten Choreografie und Exaktheit.

Als große Schafherde auf der Reise von Kathus nach „MÄH-ssachusetts“ in „A-MÄH-rika“ und zurück traten Mütter mit ihren Nesthäkchen auf.

Eva-Maria Baumgardt und Isabelle Stein gestalteten einen Sketch. Erstmalig war Chiara Wenderoth als Kindertanzmariechen auf der Bühne, hier rückt ein Tanzjuwel nach. Nach ihr zeigte die Mini-Garde, dass vor allen genauen Gardeschritten der Spaß und die Konzentration stehen. Als Play-back-Gruppe war für die Mini-Schürzenjäger der Seulingswald nicht groß genug. Vor dem großen Finale wirbelten die Solztalfunken mit ihrem „Gaga goes Pink“ über die Bühne.

Später begann dann die schon legendäre After-Show-Party der Älteren, bei der sich alle austoben konnten.

Von Rolf Roth

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