Bürgermeisterkandidat Hans-Wilhelm Saal stellte seine Ideen für Bad Hersfeld vor

Nachwuchs für die Verwaltung

Hans-Wilhelm Saal erläuterte seine Pläne für die Stadt. Foto: Zacharias

Bad Hersfeld. Als einmalige Chance sieht Hans-Wilhelm Saal, der als unabhängiger Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Bad Hersfeld antritt und seine CDU-Mitgliedschaft derzeit ruhen lässt, die Möglichkeit, im Telekom-Haus in der Breitenstraße die Verwaltung der Stadt in einem zentralen Gebäude zusammenzuführen.

Seine Pläne erläuterte er jetzt bei einer Veranstaltung, die von vielen städtischen Mitarbeitern aufmerksam verfolgt wurde. Den Glücksfall sieht Saal darin, dass die Telekom gerade über einen Verkauf des Gebäudes nachdenke. Über den Preis müsse man verhandeln, sagte Saal, er ist jedoch zuversichtlich, dass der nicht zu hoch sein wird, da es für die Telekom praktisch keine Chance gebe, das Gebäude noch komplett zu vermieten.

Pläne, die Verwaltung in einem Gebäude zusammenzufassen und so effizienter zu machen sowie Kosten zu sparen, gebe es schon seit vielen Jahren, erinnerte Saal. Er wies aus die Vorteile hin, die durch eine energetische Sanierung des Hochhauses, seine Behindertenfreundlichkeit dank des Aufzugs und die Bürgerfreundlichkeit dank der besseren Erreichbarkeit entstünden. Wichtig ist ihm zudem der Aspekt der optischen Aufwertung und der zeitgemäßer Arbeitsplätze.

Saal geht davon aus, dass die Verwaltung in Zukunft zusätzliche Mitarbeiter brauchen wird, weil sie extrem knapp ausgestattet sei. Zudem fehle es an Nachwuchskräften. Er sprach sich zudem dafür aus, Mitarbeiter durch verschiedene Abteilungen rotieren zu lassen, damit sie möglichst flexibel einsetzbar seien – natürlich nur freiwillig, ergänzte er auf die besorgte Nachfrage aus dem Personalrat.

Saal sprach auch die Zukunft der Vitalisklinik an. Um die wolle er sich als gelernter Gesundheits-Betriebswirt selbst kümmern, und zwar als eines der ersten Projekte, kündigte er an. „Boehmer macht den Schildepark“, ergänzte er.

Von Christine Zacharias

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