Stadtverwaltung informiert Sorga über Aktivitäten

Nachtfahrverbot und Umgehung

Sorga. Wichtigster Tagesordnungspunkt der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Sorga war einmal mehr die immer noch laufende Bearbeitung des Antrags der Stadtverwaltung auf Verhängung eines Lkw-Nachtfahrverbotes für die Bundesstraße B 62 zwischen dem Abzweig nach Schenklengsfeld und der Lomo-Kreuzung.

Antrag eingereicht

Vor einem Jahr hatte Bürgermeister Fehling den Antrag bei der zuständigen Behörde eingereicht. Inzwischen hatte die Straßenbauverwaltung in Eschwege Berechnungen vorgenommen, um die Verkehrsbelastungen zu ermitteln und um die positiven Auswirkungen eines Lkw-Durchfahrtsverbotes hinsichtlich der Lärmbelastungen für die Sorgaer Bürger zu untersuchen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung entscheidet über den Bad Hersfelder Antrag. Es ist zur Zeit immer noch unklar, wann und mit welchem Ergebnis das Verfahren abgeschlossen wird.

In der Ortsbeiratssitzung informierte die Stadtverwaltung auch über die weitere Vorgehensweise bei dem Versuch, eine Ortsumgehung für Sorga – beispielsweise in der Trassenlage, die der Flächennutzungsplan der Kreisstadt darstellt – in den Bedarfsplan der Bundesstraßenbauverwaltung für das Jahr 2015 mit vordringlichem Bedarf aufnehmen zu lassen. Die zuständige Dezernatsleitung von Hessen Mobil, Eschwege, und die Stadtverwaltung hatten sich bereits im Februar über die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Die Kreisstadt wird einen Erläuterungsbericht mit Darstellung der besonderen Betroffenheit der Sorgaer Bevölkerung und zur Notwendigkeit einer Ortsumgehung ausarbeiten.

Bürgermeister Fehling hat dem Ortsbeirat und der örtlichen Bürgerinitiative die aktive Mitarbeit an dem Bericht unter Federführung der Stadtverwaltung angeboten. (red/zac)

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