Musikschüler aus Bad Hersfeld spielten klassische Stücke und bekannte Hits

Konzert der Generationen

Stolze Musiker: Schüler der Bad Hersfelder Musikschule spielten bei ihrem Konzert Stücke aus den unterschiedlichsten musikalischen Epochen. Hinten links: Olaf Wald, siebte von links: Tatiana Bauer.

Bad Hersfeld. Egal, ob man sieben oder 68 Jahre alt ist, Musik kann begeistern. Diese Begeisterung wollten einige Schüler und Schülerinnen der Musikschule Hersfeld-Rotenburg mit anderen teilen. In einem Konzert gelang ihnen das in dieser Altersspanne auf bewundernswerte Weise.

Sie konnten die Musik, die ihnen Freude macht und das, was sie gelernt haben, in einem schönen Rahmen vor Publikum in der gut besuchten Aula der Konrad-Duden-Schule vorführen.

Keiner von den Besuchern erwartete höchste Perfektion. Kleine Verhaspler hatten ihren Charme, vor allem, weil sie lächelnd überspielt wurden und letztendlich keinen aus dem Konzept brachten. Für die jüngste Musikerin, die siebenjährige Eleonora Dingiloudis, war es der erste Auftritt überhaupt, denn sie hat erst seit sechs Monaten Klavierunterricht. Gleich drei ihrer Übungsstücke trug sie stolz vor. Es war der erste gemeinsame Vorspielabend von den Schülern der Klavierlehrerin Tatiana Bauer und des Violinlehrers Olaf Wald.

Das Programm wurde von dem „Miniorchester“ der Streicher eröffnet. „Marco takes a walk“ und „Pommes mit Ketchup“ hießen die Titel, die neben Wald auch die Lehrkräfte Karin Klinger und Johanna Zur begleiteten. Werke von Händel, Beethoven, Mozart, Lachner, Bach und Cosma standen unter anderem auf dem Programm der elf Pianisten und sieben Streicher.

Titel wie „Greensleeves“, „Swanee River“, „River flows in You“ und auch eine „Affen- Cha-Cha“ begeisterten die Zuhörer ebenso. Das Beste kam aber zum Schluss: Mit den anspruchsvollen Stücken „Clair de Lune“ von Claude Debussy sowie „Stole the Show“ von Kygo und Parson James setzte Isabel Reichel am Klavier zwei Glanzpunkte.

Wenn die Lehrkraft am Ende feuchte Augen hat, dann wurde offensichtlich alles richtig gemacht. Und Tatiana Bauer hatte tatsächlich Tränen in den Augen. (het)

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