Frühlingskonzert der Stadt Bad Hersfeld für die ältere Generation

Musik und Tanz im Lenz

Oben: Das Vocalensemble „TonArt“ bewies auch bei dieser Veranstaltung seine Klasse mit gelungenen und herzerfrischenden Liedbeiträgen, perfekt interpretiert. Am Flügel begleitete Helgo Hahn die Sängerinnen und Sänger. Fotos: Schmidl

Bad Hersfeld. Die Bad Hersfelder Seniorinnen und Senioren sehnen sich offensichtlich auch nach dem Frühling mit Wärme und Licht, nach Fröhlichkeit und neuer Energie.

Jedenfalls kamen sie in Scharen zum „Frühlingskonzert“ in die Stadthalle, um sich auf die schöne Jahreszeit einzustimmen. Bürgermeister Hartmut H. Boehmer begrüßte die ältesten Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt und freute sich über den raschen Verkauf von über 2 000 Seniorenkarten, die zu dem Besuch der mehrmals jährlich organisierten Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenbetreuung berechtigen. Die Stadt hat zum Veranstaltungsauftakt in diesem Jahr mit der Einladung von dem Vocalensemble „TonArt“ und dem Tanzstudio Birgitt Fründ eine gute Wahl getroffen. Helgo Hahn, der das Vocalensemble „TonArt“ vor über zehn Jahren gründete und es auch leitet, führte charmant durch das Programm, begleitete die sieben Sängerinnen und sechs Sänger bei ihren Liedvorträgen auf dem Flügel und faszinierte mit dem Vortrag des dramatischen Gedichtes „Das Hexenlied“ von Ernst von Wildenbruch. Aber natürlich standen Evergreens wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Das gibt´s nur einmal“ aus der Feder von Werner Richard Heimann oder „Sag zum Abschied leise Servus“ von Ralph Maria Siegel im Vordergrund. Das Vocalensemble „TonArt“ ist nicht nur in die großen klassischen Werke des Chorvereins eingebunden, sondern widmet sich auch ausgiebig der Unterhaltungsmusik und dem Musical.

Der Höhepunkt ihres Programms war dann auch ein Medley aus dem Hersfelder Erfolgsmusical „Anatevka“, das mit donnerndem Applaus belohnt wurde.

Getanzte Mode

Über sechzig zauberhafte Tänzerinnen im Alter von vier bis vierzig Jahren und ein Tänzer des Tanzstudios Birgitt Fründ begeisterten mit einem abwechslungsreichen Tanzprogramm in immer passenden, hübschen Kostümen.

Die Jüngsten entzückten zunächst als „Pippi Langstrumpf“, später schlichen sie als niedliche rosarote Panther über die Bühne. Vom „Indischen Tanz“ über eine Tanzszene aus Berlins größter Show „Qi“ bis zu Tschaikowskys „Schwanensee“ war für jeden Geschmack etwas dabei.

Der „Charleston“ weckte beim Publikum „70 plus“ sicher Erinnerungen an die eigene Jugend und das gesamte Programm steigerte die Vorfreude auf den bevorstehenden Frühling.

Von Gudrun Schmidl

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