Freunde der Stiftsruine planen ehrgeiziges Projekt / Intendant will helfen

Ein Museum für die Festspiele

Holk Freytag, Intendant der Bad Hersfeld Festspiele (Mitte), erläuterte sein künstlerisches Konzept bei der Hauptversammlung der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine in der Festspielkantine.

Bad Hersfeld. Die Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine hat sich ein ehrgeiziges Projekt auf die Fahnen geschrieben: Möglichst im Museum der Stadt, direkt neben der Stiftsruine, könnte eine attraktive Dauer-Präsentation der Bad Hersfelder Festspiele eingerichtet werden.

Die Idee von Beiratsmitglied Götz Geissler umfasst sowohl eine Dokumentation der Festspiel-Geschichte mit möglichst auch bewegten Bildern sowie eine permanent aktuelle Ausschau auf laufende und kommende Festspiel-Projekte.

Der Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, Holk Freytag, begrüßte am Montagabend als Ehrengast der Hauptversammlung der Gesellschaft der Freunde die Idee und sagte spontan seine Unterstützung zu.

Vorsitzender Heinz Noack unterstrich, dass so der Gedanke einer ganzjährigen Festspiel-Präsenz praktisch umgesetzt werden könnte. Für das Projekt soll gegebenenfalls bereits kurz nach den Premieren auch der noch amtierende Bürgermeister Hartmut H. Boehmer mit eingebunden werden, um die Machbarkeit und eine Zusammenarbeit mit der Stadt auszuloten.

Neben Vereinsroutine wurde die Hersfeldpreis-Verleihung am Sonntag, dem 4. Juli, um 11.30 Uhr thematisiert. Auch in diesem Jahr übernehmen die Ruinenfreunde unter Federführung von Gisela Otto zudem wieder die Organisation der beliebten Einführungsvorträge zu den Festspiel-Stücken im Multifunktionsraum der Konrad-Duden-Stadtbibliothek.

Besondere Beachtung wird in diesem Sommer die Herausgabe einer Chronik der Gesellschaft durch deren Schatzmeister Hans Jürgen Dietz finden. Von der Gründung der Festspiele durch die Gesellschaft bis zur heutigen Fördertätigkeit wird das Werk mit vielen Zeitdokumenten prächtig ausgestattet sein.

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