AZV-Vorsitzende bei Bauunternehmer Räuber

Müllumladung auf dem Bauschutthof

Bad Hersfeld. Die Vorsitzende des Abfallwirtschaftszweckverbandes (AZV), Elke Künholz, besuchte zusammen mit dem Geschäftsführer Georg Körner den Recyclingplatz Helfersgrund der Firma NAREBA an der Straße von Bad Hersfeld nach Wippershain. Der Geschäftsführer der Nareba, Bauunternehmer Helmut Räuber erläuterte den Spitzen des AZV die verschiedenen Arbeiten, die die Firma auf dem Platz erledigt. Hier werden in erster Linie Schutt und Bodenaushub aus der Bauwirtschaft zerkleinert und zur erneuten Verwendung aufbereitet.

Für den AZV nimmt Nareba zur Zeit die Abfälle aus den Hausgärten des Kreises Hersfeld-Rotenburg an und verlädt sie in die Container für den anschließenden Abtransport zur Kompostieranlage. Dieses Provisorium ist Teil der Übergangslösung, solange die Sandsteinbrücke bei Friedlos erneuert wird. Nach Angaben des AZV hat die Firma Bickhardt Bau aus Kirchheim am vergangenen Montag die Arbeiten aufgenommen. In den nächsten Monaten ist die Zufahrt für die Müll-Logistik unpassierbar.

Auf einer befestigten Fläche wird während der Sanierung der Fuldabrücke auch der gesamte Hausmüll an der Wippershainer Straße umgeschlagen. Besonders beeindruckt zeigte sich Elke Künholz von dem hohen Aufwand, mit dem die Abfälle zerkleinert und sortiert werden.

Boden nach Maß

Auch die Aufbereitung von Böden für spezielle Einsatzmöglichkeiten faszinierte die Besucher. Unternehmer Helmut Räuber wies darauf hin, dass die Erzeugnisse aus der Bauschuttaufbereitung in der Region unter hohem Konkurrenzdruck von Schottermaterial aus Steinbrüchen stehen. In Norddeutschland sei der Einsatz von Recyclingmaterial in der Bauwirtschaft selbstverständlicher. (kh/red)

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