Rechtsanwalt erringt überzeugendes Votum / Ziel ist die Energiewende in Bad Hersfeld

Müller führt SPD-Stadtverband

Gratulation vom Vorgänger: Gunter Müller (re.) und Professor Lothar Seitz.

BAD HERSFELD. Der Rechtsanwalt Gunter Müller ist neuer Stadtverbandsvorsitzender der Bad Hersfelder SPD. Beim Parteitag in Sorga konnte er 50 von 53 Deligiertenstimmen auf sich vereinen. Müller tritt die Nachfolge von Lothar Seitz an, der nach zwölf Jahre an der Spitze der Hersfelder SPD stand.

Seitz erklärte, dass die SPD mit ihren über 400 Mitgliedern in elf Ortsvereinen die führende politische Kraft in der Kur- und Festspielstadt ist. Man habe die Chance der Einheit genutzt und neue Arbeitsplätze geschaffen. Die derzeitige Arbeit im Stadtparlament bezeichnete Seitz als unübersichtlich, weil die CDU dort eigentlich mit zwei Listen vertreten sei – dem deutlich reduzierten Original und der NBL.

Der neue Vorsitzende Müller kündigte an, dem sozialdemokratischen Leitbild einer sozialen und wirtschaftliche Stadt treu zu bleiben. „Unser Ziel bleibt es, als die familienfreundliche Stadt überregional attraktiv zu sein“, sagte Müller. Als weiteren Schwerpunkt hob er insbesondere die Energiewende hervor. Ziel sei es die Energieversorgung auf eigene Füße zu stellen. „Ich sehe darin eine große Chance für unsere erfolgreich aufgestellten Stadtwerke“, betonte Müller.

Auf Unterstützung kann sich Müller dabei durch seinen 22-köpfigen Vorstand verlassen. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Christa Bittner, Renate Hucke und Aysegül Tas-Dogan gewählt. Die Delegierten wählten Bernd-Paul Schmalbauch als Schriftführer und Dr. Holger Hohmeister als dessen Stellvertreter. Kassierer bleibt Jürgen Buchenau, Thomas Schleichert wird sein Stellvertreter. Gewählt wurden Torsten Warnecke als Pressewart und Markus Teglas als Geschäftsführer.

Komplettiert wird der Stadtverbandsvorstand durch die zwölf Beisitzer: Willi Bannasch, Brigitte Deiß, Ulrich Eckhardt, Dr. Rolf Göbel, Dieter Herter, Brigitte Hofmann, Jessica Klessa, Carsten Lenz, Petra Schmerbach-Mank, Lothar Seitz, Bernd Wennemuth und Naomi Zietz.

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