Monika Schmidt informiert über Polit-Bezüge

Bad Hersfeld. „Keinerlei Bedenken“ gegen eine Veröffentlichung der Aufwandsentschädigungen, die die Stadtverordneten aller Fraktionen für ihre Arbeit in den Aufsichtsräten der kommunalen Gesellschaften erhalten, hat Monika Schmidt, SPD-B90/Die Grünen-FWG-Fraktion. Das geht aus einer Pressemeldung der Grünen-Politikerin hervor, mit der sie auf entsprechende Forderungen des NBL-Fraktionschefs Michael Bock reagiert (wir berichteten). Die Aufsichtsratsmitglieder der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) bekämen zum Beispiel 30 Euro, die der Wirtschaftsbetriebe 50 Euro Aufwandsentschädigung pro Sitzung.

In der Zeit von Mai bis Dezember 2011 habe Schmidt an je drei Sitzungen der SEG und der Betriebskommission des Kurbetriebs teilgenommen und dafür insgesamt 180 Euro erhalten. In einigen Gesellschaften – wie den Wirtschaftsbetrieben – werde den Aufsichtsratsmitgliedern außerdem 25 Euro pro Monat gezahlt. „Sollte Herr Bock als Mitglied des Aufsichtsrats Wirtschaftsbetriebe darüber hinaus ‘Bezüge’ erhalten, ist in der Tat dringend Offenlegung geboten“, schreibt Schmidt in ihrer Pressemeldung. (red/kai)

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