Mittelalterliche Klosterklänge

+

„Gloria patri et filio et spiritui sancto“ erklingt es aus dem Bachhaus. Der Bad Hersfelder Chorverein probt unter der Leitung von Helgo Hahn gregorianische Choräle für die Inszenierung des Kloster-Krimis „Der Name der Rose“.

Bei gregorianischen Chorälen handelt es sich um einstimmig gesungene, lateinische Mönchsgesänge des Mittelalters.

„Wir singen klassische Choräle mit originalen Texten“, sagt Hahn. Jeder Choral sei einer bestimmten Tageszeit zugeordnet und werde heute noch in katholischen Kirchen und Klöstern gesungen. Im „Name der Rose“ werden acht Tageszeiten gespielt, von denen der Chor vier bis fünf mit Gesängen begleitet. Der zwanzigköpfige Chor besteht aus Mitgliedern des Chorvereins und Abiturienten, die bei Hahn den Musik-Leistungskurs besucht haben. Bis zur Premiere treffen sich die Chormitglieder alle zwei Tage und proben zwei Stunden lang, damit die schwierigen Texte sitzen. (alh)

Kommentare