Offen für Reform der lokalen Arbeitsverwaltung

Mitbestimmer üben sich im Realismus

Jürgen Germroth

Bad Hersfeld. Offen für die Vorschläge der Nürnberger Bundesagentur zur Reform der regionalen Arbeitsamtsbezirke zeigt sich der Verwaltungsausschuss der Bundesagentur für Arbeit in Bad Hersfeld. Man sei den Nürnberger Reformvorschlägen mehrheitlich aufgeschlossen gewesen ohne demütig zu sein, erklärte Jürgen Germroth (62), Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft im Werra-Meißner-Kreis, der Vorsitzende des zwölfköpfigen Mitbestimmungsgremiums, in dem je zu einem Drittel Vertreter der heimischen Wirtschaft, Vertreter der Gebietskörperschaften sowie Arbeitnehmervertreter sitzen.

Der Verwaltungsausschuss habe den Plänen zugestimmt, wonach sich die Zuständigkeiten der Arbeitsagenturen einheitlich an den Kreisgrenzen orientieren sollten. Als Forderung wurde der Erhalt der Service-Stellen in Bad Hersfeld, Bebra, Eschwege und Witzenhausen erhoben. Auch die sinnvolle Bündelung von Dienstleistungen, beispielsweise eine Zentralstelle fürs Kurzarbeitergeld, wird befürwortet. Die Entscheidung darüber, wo der neue Sitz der fusionierten Agenturen Fulda und Bad Hersfeld liegen soll, müsse intern entschieden werden, meint der Ausschuss. (kh)

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