Investition von 28 Millionen Euro - Zusammenarbeit mit Abo Wind

Stadtwerke Stuttgart kaufen Windpark Wehneberg

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Der Windpark Wehneberg nimmt Formen an: Das Bild zeigt das Fundament für eine der sechs Anlagen. Foto: Schönholtz/Archiv

Bad Hersfeld. Die Stadtwerke Stuttgart haben den im Bau befindlichen Windpark Wehneberg im Bad Hersfelder Stadtwald gekauft. Insgesamt 28 Millionen Euro investieren die Stadtwerke, den Kaufvertrag unterzeichneten die Geschäftsführer Dr. Michael Maxelon und Martin Rau bereits vor zwei Wochen.

Dies teilen die Stadtwerke in einer Pressemitteilung mit.

Der Projektentwickler Abo Wind aus Wiesbaden ist weiterhin für die Planung, den Bau sowie die technische und kaufmännische Betriebsführung des Windparks mit sechs Anlagen verantwortlich. Auch im bayerischen Schwanfeld arbeiten die Stuttgarter Stadtwerke mit Abo Wind zusammen.

Die Stadtwerke wollen laut Pressemitteilung ihre Erzeugungskapazitäten im Bereich Windenergie weiter ausbauen. „Wir setzen unseren Entwicklungspfad konsequent fort und treiben den Ausbau der Erneuerbaren Energien voran“, so Michael Maxelon. Die Stadtwerke betreiben derzeit 14 Windenergieanlagen in Baden Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Nach Inbetriebnahme des Bad Hersfelder Windparks könne man rein rechnerisch über 35.000 Haushalte mit Ökostrom aus Windenergie versrogen.

In Bad Hersfeld erwarten die Käufer pro Jahr eine Stromproduktion von 43.000 Megawattstunden. Gemeinsam könnten die Anlagen mit einer Leistung von je 2,5 Megawatt jährlich Strom für rund 15.000 Haushalte produzieren .„Wir sind zuversichtlich, dass der Windpark im Dezember 2014 den ersten Strom erzeugen und ins Netz einspeisen kann“, so Martin Rau.

Laut Zeitplan sollen im Bad Hersfelder Stadtwald Anfang August die Betontürme für die Anlagen erstellt werden; pro Turm sind zwei Wochen Bauzeit veranschlagt. Mit dem Bau der eigentlichen Anlagen soll im Oktober begonnen werden (wir berichteten bereits).

Kritisiert wird der Windpark von der Bürgerinitiative „Rettet den Stadtwald“. (nm)

Mehr lesen Sie in der HZ am Donnerstag.

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